Sahra Wagenknecht, eine der Hauptfiguren der deutschen Linken, hat eine neue Formation ins Leben gerufen, die versucht, Arbeiterwähler zu gewinnen, die sich der extremen Rechten zuwenden.
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Vom RFI-Korrespondenten in Berlin
Die Suche nach rechten Wählern scheint für die neue Partei von Sahra Wagenknecht, 54, die bis vor Kurzem eine der wichtigsten und beliebtesten Linken-Figuren Deutschlands war, von zentraler Bedeutung zu sein.
Vor einigen Jahren kritisierte Wagenknecht, dass die Linke im Allgemeinen kein offenes Ohr für die Sorgen der Menschen hinsichtlich der Einwanderung und der derzeitigen Funktionsweise der Demokratie habe.
Wagenknechts Parteiprogramm umfasst bisher nur vier Seiten und fordert, dass Unternehmen mehr Steuern zahlen, mehr Hilfe für die am stärksten marginalisierten Gruppen leisten, aber auch Themen wie Umwelt und LGBT-Agenda einschränken sollen.
Wagenknecht, die Tochter eines iranischen Vaters und aufgewachsen in der DDR (kommunistisches Deutschland), wird von Amira Mohamed Ali, der Tochter eines Ägypters, unterstützt, einer Führung, die laut Verfassung ein Hindernis gegen rassistische Tendenzen in der Partei darstellen wird.
Zumindest in Meinungsumfragen scheint die Idee aufzugehen: 61 Prozent der Wähler der rechtsextremen Partei AfD (Alternative für Deutschland) glauben derzeit, dass die noch namenlose Partei dem Land Gutes tun wird.



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