Tausende Demonstranten in Berlin wehren sich gegen den Aufstieg rechtsextremer Gruppen

Sie haben es wieder getan. Zwei Wochen nach der Menschenflut in mehreren deutschen Städten versammelten sich an diesem Samstag Tausende Demonstranten vor dem Reichstagsgebäude in Berlin; gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen. Der Platz im Herzen des Energieviertels war zur Mittagszeit voller Menschen und füllte sich weiter. „Gemeinsam gegen den Faschismus!“ „, rief die Menge bei der Demonstration, die von den Organisatoren, der „Hand in Hand“-Bewegung, die mehr als 1.500 Organisationen vereint, darunter die Organisation Friday for Future und Campact, live auf YouTube übertragen wurde. Bürgerallianz.

Schätzungsweise bis zu 100.000 Menschen, wie die Polizei im RBB-Radio zitierte. Die Strafverfolgungsbehörden in der Hauptstadt sagten, sie hätten 700 Polizisten vor Ort eingesetzt. Im ganzen Land sind weitere friedliche Demonstrationen geplant.

Die AfD macht in den Umfragen weiterhin Fortschritte

„Ob in Eisenach, Homburg oder Berlin: In Städten und Gemeinden im ganzen Land versammelten sich noch am Wochenende zahlreiche Bürger, um gegen das Vergessen, gegen Hass und Hetze zu demonstrieren. „Ein starkes Zeichen für die Demokratie und unsere Verfassung“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am Samstagmorgen im sozialen Netzwerk X.

Seit Wochen finden in ganz Deutschland Hunderte Proteste statt. Sie bezeugten den Schock, den die Enthüllung des deutschen Enthüllungsmediums Correctiv am 10. Januar über ein Extremistentreffen in Potsdam bei Berlin ausgelöst hatte, bei dem im November Pläne zur Massenabschiebung von Ausländern oder Personen ausländischer Herkunft diskutiert wurden.

Vor dem Hintergrund einer Konjunkturabschwächung und Inflation macht die migranten- und systemfeindliche Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Meinungsumfragen weiterhin Fortschritte, Monate vor drei entscheidenden Regionalwahlen im Osten Deutschlands.

Lora Kaiser

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