Shurjoka und andere Streamer im morgigen ARD-Beitrag: So funktionieren Twitch-Stars

Shurjoka und andere Streamer im morgigen ARD-Beitrag: So funktionieren Twitch-Stars

Shurjoka setzt sich für die Rechte von Transsexuellen ein und hat dafür einen hohen Preis bezahlt. Aber er gab nicht auf. Die ARD präsentiert ein Bändchenporträt.

Hamburg – Sie sind jung, reich, einflussreich, berühmt – oder besser gesagt: Sie wollen es werden: Streaming-Persönlichkeiten! Viele sind in der Spielwelt aufgewachsen. „Ich kenne keine Grenzen bei dem, was ich tue“, gibt LeFloid zu. Er ist Mitglied von DoktorFroid, einem Twitch-Kanal, den er gemeinsam mit seinen Freunden Paul und Olli betreibt und der 230.000 Abonnenten hat. Der deutsche Fernsehsender ARD verfolgt mehrere Streamer seit längerem und berichtet über sie.

Streamer*innen wie Shurjoka haben es oft schwer

Shurjoka wurde kürzlich zum Spieler des Jahres gewählt, doch aufgrund seiner politischen Überzeugungen, mit denen er zurechtzukommen lernt, gerät er regelmäßig in den Sturm. Bdarf hingegen ist immer noch ein Neuling, kündigt seinen Job auf dem Bau und träumt davon, ein Twitch-Star zu werden, da Gaming nicht nur seine Leidenschaft, sondern auch die größte Branche der Unterhaltungsbranche ist. . Milliarden gemacht.

Seit Monaten verfolgen wir DoktorFroid, Shurjoka und Bdarf täglich – hinter dem Stream. LeFloid ist seit Jahren mit seinen Freunden Olli und Paul als Streamer im Geschäft. Die meisten Menschen erinnern sich noch an das Interview mit Angela Merkel im Jahr 2015. Jetzt setzen Freunde auf Inhalte bestehend aus Spielen, Vlogs, Essen und Nerd-Talks. Sie haben kürzlich rund eine Viertelmillion Euro in ein sehr professionelles Studio investiert.

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Der Druck, im Geschäft zu bleiben, ist immens. LeFloid, Paul und Olli sind allesamt Workaholics. Urlaub, Hobbys, Zeit mit der Familie – fast alles kommt zu kurz – Zahlen, Klicks und Follower stehen immer im Fokus. Wie schaffen sie es, neben dem Job ein Privatleben mit der Familie zu führen?

Shurjoka, 25, 240.000 Follower, gründete seine Community bereits als Student. Schnell, meinungsstark, politisch, feministisch, engagiert sie sich für soziale Gerechtigkeit und insbesondere für die Rechte von Trans-Personen. Daher ist Streamer Shurjoka in der Öffentlichkeit nicht immer beliebt und wird auch von Streaming-Größen wie Gronkh kritisiert.

In den letzten Wochen hat der Twitch-Streamer Shurjoka den Zorn vieler Kollegen auf sich gezogen.

Es ist umstritten und sogar bedroht. Depressive Phasen begleiten sie seit ihrer Kindheit und es fällt ihr schwer, eine Balance zwischen digitalem Aktivismus und psychischer Gesundheit zu finden. Aus diesem Grund geht er oft in den Käfig, wo er sich ruhig fühlt, weit weg von der Welt des Streamings.

Bdarf: Vom ehemaligen Klempner zum Vollzeit-Streamer

Bdarf, ein ehemaliger Klempner aus Berlin, ist in der Branche völlig unbekannt und hat bisher 620 Follower. Sein Ziel: Er möchte seine Followerzahl in drei Monaten verdoppeln und seine Fixkosten durch Streaming decken können. 800 Euro im Monat zu verdienen ist sein Traum. Unterstützt wird er dabei von seiner Freundin Judy, einer Pädagogin. Manchmal schauten es nur zehn Leute, manchmal mehrere mehr. Wie kann man in diesem hart umkämpften Sektor gewinnen?

Anders sieht es bei Fibii aus. Der aktuell 17-jährige Streamer startete direkt nach der Schule als Vollzeit-Streamer und ist einer der beliebtesten Streamer Deutschlands.

Twitch-Streamer xFibii beim Joyn Live Football Tournament The Big Kick Event.

Sie alle sind fast permanent online, im täglichen Kontakt mit der Community, dürfen keinen Trend verpassen und müssen sich als Marke etablieren bzw. diese Marke attraktiv halten. Permanenter Marathon! Die Reportage „OFF-CAM: So arbeiten deutsche Twitch-Stars“ bietet tiefe Einblicke in das Leben dieser Streaming-Persönlichkeit.
Um wie viel Uhr findet die Veranstaltung statt? Auf Sendung ist „Menschen hautnah“. ARD-Mediathek, Dienstag, 15.08.2023 und Donnerstag, 7.9.2023.
Herausgeber Peer Schmidt hat diesen Artikel auch unter Verwendung von Anwendungen der künstlichen Intelligenz (KI) geschrieben.

Lora Kaiser

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