«Selbstmordmission, wir haben auch Probleme»

Vor zwei Jahren bezahlte er, um das Wrack der Titanic auf dem inzwischen nicht mehr existierenden Titan-U-Boot zu besichtigen. Doch nach einiger Zeit bezeichnete er die Reise als „Selbstmordmission“.

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Vor zwei Jahren bezahlte er, um das Wrack der Titanic in einem U-Boot zu besichtigen Titan jetzt verschwunden. Doch nach einiger Zeit nannte er die Reise eine „Selbstmordmission“. Arthur Loibl, 60, tauchte im August 2021 zum Schiffswrack im Atlantik und sagte, er habe „großes Glück“ gehabt, zu überleben. Im Gespräch mit der deutschen Zeitung Bild erinnerte Loibl daran, dass der erste Versuch mit einem U-Boot erfolglos war. „Einige Teile fielen ab und die Mission startete aufgrund von Problemen mit der Elektrik fünf Stunden zu spät.“ Loibl vermutet, dass dies auch diesmal die Ursache für Titans Verschwinden sein könnte. „Dann war es ein Himmelfahrtskommando“, sagte er zu Bild.

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Loibl Adventures: «Der extremste Titan»

Deutsche Abenteurer besuchten auch den Nord- und Südpol und überflogen Russland mit MiG-29-Jägern. Kurz gesagt, er weiß viel über Risiken. „Aber die Mission auf Titan ist die extremste Mission.“ 2021 zahlte er 100.000 Euro und buchte die Reise über ein britisches Unternehmen, das spezielle Safaris organisiert, erklärt Bild. „Das erste U-Boot funktionierte nicht, wir gingen wegen elektrischer Probleme sogar fünf Stunden zu spät ins Wasser. Kurz bevor das U-Boot zu Wasser gelassen wurde, fiel die Stabilisierungsrohrhalterung, die beim Absinken des Schiffes für das Gleichgewicht sorgte, vom Schiff und wurde mit einem Kabelbinder wieder befestigt. Das macht mir keine Sorgen.

Mit dabei waren auch der französische Entdecker Paul-Henry Nargeolet, 73, und OceanGate-CEO und Pilot Stockton Rush, die sich beide derzeit noch an Bord der seit Sonntag vermissten Titan befinden. Mit an Bord waren außerdem der britische Milliardär Hamish Harding sowie der Pakistani Shahzada Dawood und sein Sohn Suleman. Bis zu fünf Passagiere können mit dem 22 Fuß langen Titan fahren. Keine Sitzgelegenheiten, Einzelbad (mit schwarzen Vorhängen für „Privatsphäre“). „Man braucht starke Nerven, darf nicht verkrampft sein und zehn Stunden im Schneidersitz sitzen können“, erklärte Loibl. „Es ist wirklich gruselig da unten. Der Raum ist nur 2,50 Meter groß, vier Grad, es gibt weder Stühle noch Toiletten.“ Doch mit Loibl an Bord umkreiste die Titan das Wrack zweimal und landete sogar einmal auf dem Deck, bevor sie sich auf den Heimweg machte.

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im Il Mattino

Ricarda Maier

"Denker. Unverschämter Social-Media-Liebhaber. Lebenslanger Reise-Guru. Stolzer Schöpfer."

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