Deutschland, Polen und die Ukraine haben vereinbart, auf polnischem Territorium nahe der ukrainischen Grenze ein Einsatzzentrum für den Kampfpanzer Leopard 2 einzurichten, in dem Wartungs- oder Reparaturarbeiten für dieses gepanzerte Fahrzeug konzentriert werden.
„Die Idee ist, dass sie so nah wie möglich an die Ukraine herankommen, damit sie so schnell wie möglich in Dienst gehen können“, sagte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius von der US-Basis in Ramstein (Westdeutschland), wo sie als Kontaktgruppe bezeichnet wird Verteidigung der Ukraine.
Pistorius unterzeichnete die entsprechenden Vereinbarungen mit seinen ukrainischen und polnischen Amtskollegen Oleksii Reznikov bzw. Mariusz Blaszczak in separaten Vereinbarungen mit den Verteidigungschefs des wichtigsten westlichen Verbündeten der Ukraine.
Der deutsche Minister erinnerte bei Auftritten vor den Medien an die grundlegende Rolle dieser Kampfpanzer in der Ukraine sowie an das Ziel, die weltweit bestehenden Leopard 2 um bis zu hundert Vorgängermodelle, den Leopard 1, zu ergänzen. dieses Jahr und nächstes.
Deutschland, Polen, Finnland, Portugal, Spanien und Kanada sind einige der NATO-Verbündeten, die die Leopard 2-Einheiten ihrer Streitkräfte geliefert haben oder dabei sind, sie zu liefern.
Dänemark und die Niederlande werden zusammen mit Deutschland das bereits bei der deutschen Rüstungsindustrie bestellte Vorgängermodell zur Lieferung in die Ukraine erwerben.
Beide in Deutschland hergestellten Kampfpanzermodelle bedürfen der Genehmigung der Berliner Regierung, um der Ukraine zur Verfügung gestellt zu werden.
Nach wochenlangem Druck zwischen den Alliierten und aus Kiew gab Berlin grünes Licht für die Auslieferung der gepanzerten Fahrzeuge an seine Verbündeten und kündigte an, 18 Leopard-2-Einheiten bereitzustellen, die sich bereits in der Ukraine befinden.
Pistorius betonte auch, dass Deutschland nach den Vereinigten Staaten und Großbritannien der wichtigste Geber von Militärhilfe für Kiew sei und dass die Priorität für solche Lieferungen weiterhin darin bestehen sollte, „die Flugabwehr der Ukraine zu stärken“.



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