Münder schweigen, deutsche Spieler gegen FIFA – BlogSicilia

DOHA (KATAR) (ITALPRESS) – Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Nach der Entscheidung der FIFA, die Regenbogenherzen und „One Love“-Armbinden, die mehrere Kapitäne bei der Weltmeisterschaft tragen wollten, nicht zu genehmigen, posierten Deutschlands Spieler für ihr traditionelles Mannschaftsfoto vor ihrem Spiel gegen Japan, indem sie „ihren Mund mit den Händen bedeckten“. Eine ziemlich eloquente Geste, als Protest gegen die Führer des Weltfußballs, die eine Geste zur Unterstützung einer Bewegung, die die Rechte der LGBTQI+-Gemeinschaft verteidigt, „zum Schweigen bringen“ wollen. „Wir wollen mit unserer Kapitänsbinde ein Zeichen setzen für die Werte, die wir in der deutschen Nationalmannschaft haben: Vielfalt und gegenseitiger Respekt – lesen Sie einen Tweet der deutschen Nationalmannschaft – Gemeinsam mit anderen Ländern wollen wir unsere Stimme erheben gehört. Es geht nicht um ein politisches Statement: Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Es hätte offensichtlich sein müssen, ist es aber nicht. Deshalb ist uns diese Botschaft so wichtig. Uns eine Band zu verweigern, ist wie Stimmen zum Schweigen zu bringen.“ Immerhin hat der Deutsche Fußball-Bund (Dfb) bereits angekündigt, dass es nicht bei einem FIFA-Verbot enden wird: „Sie haben uns daran gehindert, Symbole zu verwenden, die Vielfalt und Menschenrechte betreffen – sagt Steffen Simon, Medienmanager des Bundes – sie verbinden das mit großen Drohungen, massiven sportlichen Sanktionen, ohne es zu erwähnen, und an diesem Punkt werden wir prüfen, ob diese Aktion der FIFA legal ist.“ Der DFB kontaktierte auch Tas aus Lausanne, um zu versuchen, grünes Licht für die „One Love“-Kapitänsbinde für Sonntag zu bekommen Zweites Gruppenspiel gegen Spanien Auch ein Sprecher der Bundesregierung stellte sich auf die Seite Neuers und seiner Kollegen: „Die Nationalmannschaft repräsentiert unser Land und unsere Vielfalt und als Regierung glauben wir, dass der Sport seine eigenen Instrumente zur Förderung von Werten wie z Vielfalt und Toleranz“.
Hart war auch die Haltung des Dänischen Fußballverbandes durch seinen Präsidenten Jesper Möller, der ankündigte, Infantino bei den nächsten FIFA-Präsidentschaftswahlen nicht zu wählen: „Ich bin nicht nur enttäuscht, ich bin auch wütend. Wir werden nach diesem Druck auch eine rechtliche Klärung anstreben.“
– Fotobilder –
(ITALPRESS).

Ricarda Maier

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