MADRID, 24. November (EUROPA PRESS) –
Eine weitere Verschlechterung des makrofinanziellen Umfelds droht „immensen Druck“ auf das deutsche Finanzsystem auszuüben, wo Banken, Versicherungen und Investmentfonds aufgrund von Marktkorrekturen Verluste verzeichnet haben, so die Bundesbank. , im „Finanzstabilitätsbericht 2022“.
„Eine Verschärfung der Energiekrise, eine starke wirtschaftliche Rezession und ein starker Anstieg der Marktzinsen könnten das deutsche Finanzsystem enorm unter Druck setzen“, warnte das Institut und betonte, dass weiterhin erhebliche Abwärtsrisiken bestehen.
In ihrer Analyse stellte die Bundesbank fest, dass sich im deutschen Finanzsystem aufgrund niedriger Zinsen sowie eines starken Kreditwachstums und starker Vermögenspreise über mehrere Jahre Schwachstellen in den Kreditbeständen aufgebaut haben. .
Obwohl also die Insolvenzen im Unternehmenssektor und damit das Kreditrisiko in den letzten Jahren zurückgegangen sind und die Banken ihr Kreditrisiko nach wie vor als recht gering einschätzen, hält die Bundesbank viele der in der Vergangenheit getroffenen Annahmen bei der Kreditvergabe für zutreffend zu optimistisch.
In diesem Zusammenhang hat die Vizepräsidentin der Bundesbank, Claudia Buch, bei der Präsentation des Dokuments betont, dass die Finanzinstitute „selbst belastbar genug“ sein müssen, um sicherzustellen, dass potenzieller Druck nicht durch das Finanzsystem verstärkt wird.
„Finanzinstitute müssen die Auswirkungen von adversen Szenarien abschätzen. Angesichts der hohen Unsicherheit müssen sie bei der Gewinnausschüttung eine umsichtige und umsichtige Risikovorsorge treffen“, sagte Joachim Wuermeling, Mitglied des Vorstands der Bundesbank und zuständig für Bankenaufsicht.



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