Drei deutsche Staatsbürger wurden verhaftet, weil sie China Informationen über Militärtechnologie zur Verfügung gestellt hatten

herausgegeben von

Juan Carlos Barrena

BERLIN

Erstellt:

Aktualisiert:

An diesem Montag wurden drei deutsche Staatsbürger als mutmaßliche Agenten des chinesischen Geheimdienstes MSS festgenommen, denen sie geheimes und geheimes Material über die Entwicklung militärischer Technologie geschickt hatten. Die Bundesanwaltschaft gab die Festnahme eines 59-jährigen Mannes in der Stadt Bad Homburg sowie eines in Düsseldorf lebenden Paares bekannt. Den dreien wird vorgeworfen, bereits vor Juni 2022 als Vermittler tätig gewesen zu sein und gegen deutsche Außenwirtschaftsgesetze verstoßen zu haben. Der 59-jährige Mann, identifiziert als Thomas R., lieferte „innovative Militärtechnologie“ an den chinesischen Geheimdienst und hatte dabei Hilfe vom Ehepaar Herwig F. und Ina F., 72 bzw. 58 Jahre alt, von einem Unternehmen in Düsseldorf Verantwortlich für die Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit mit Personen mit Bezug zur deutschen Forschung und Wissenschaft. Den beiden gelang es sogar, mit einer deutschen Universität einen Kooperationsvertrag zur wissenschaftlichen Nachrichtenvermittlung abzuschließen.

In der ersten Phase ihrer Tätigkeit widmeten sich die drei mutmaßlichen Agenten der Erstellung von Studien für chinesische Geschäftspartner über den Stand der Technik im Maschinenbereich, der auch für den Betrieb von Hochleistungsschiffsmotoren, insbesondere Schiffsmotoren, eingesetzt wird. militärischer Einsatz. Hinter dem chinesischen Geschäftspartner steckte offenbar ein MSS-Beamter, der Thomas R. Sonderbefehle erteilte. Das Kooperationsprojekt zwischen der deutschen Unternehmerfirma und dem chinesischen Unternehmen wurde laut einer Untersuchung der Bundesanwaltschaft von offiziellen chinesischen Institutionen finanziert.

Die Marine betonte in ihrer Stellungnahme, dass sie zum Zeitpunkt der Festnahme der drei deutschen Staatsbürger über weitere Forschungsprojekte verhandelte, die China zur Steigerung seiner Seemacht nutzen könnte. Die drei chinesisch-deutschen Passbehörden stellten Peking auf Anfrage und gegen Zahlung von MSS auch spezielle Laser zur Verfügung, die sie ohne Genehmigung der deutschen Behörden exportierten, obwohl für den Verkauf der Instrumente im Ausland außerordentliche Genehmigungen erforderlich waren.

Bundesanwalt Jens Rommel betonte, dass die drei Verdächtigen dem Ermittlungsrichter des Obersten Gerichtshofs am Sitz des Obersten Gerichtshofs in Karlsruhe übergeben würden, der über die Unterbringung in Sicherungsverwahrung entscheiden werde, was die Ermittler bereits zuvor als Tatsache angesehen hatten. vor der Anhäufung von Beweisen.

Rafael Schröder

"Entdecker. Denker. Freiberuflicher Reise-Evangelist. Freundlicher Schöpfer. Kommunikator. Spieler."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert