




Mit der Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Ministerrat hat Deutschland am Mittwoch, den 16. August, einen weiteren Schritt in Richtung Legalisierung von Cannabis zu Freizeitzwecken unternommen. Begleitet wird dies von einer Präventionskampagne für junge Menschen.
Laut dem Gesetzentwurf, über den das Parlament noch debattieren und abstimmen muss, wäre es ab 18 Jahren legal, bis zu 25 Gramm Marihuana zu kaufen und zu besitzen. Damit wird Deutschland eines der liberalsten Gesetze in Europa verabschieden und damit in die Fußstapfen von Malta und Luxemburg treten, die Freizeit-Cannabis im Jahr 2021 bzw. 2023 legalisiert haben.
Der Sozialdemokrat Olaf Sholz machte mit seiner Koalition (Grüne und Liberale) die Legalisierung zu einem der Hauptprojekte seiner Amtszeit, auch wenn seine ursprünglichen Pläne noch viel weiter gingen. Aufgrund von Einwänden der Europäischen Union musste Berlin seine Kopie überarbeiten.
Diese Reformen stießen auch auf Kritik seitens der Opposition, der Polizeigewerkschaften und der Richter, die glauben, sie würden den Menschenhandel nicht beenden, obwohl dies eines der Ziele sei.
„Cannabis Social Club“
Nach diesem Gesetz wäre es auch möglich, bis zu drei Marihuana-Pflanzen für den Eigenbedarf anzubauen. Das neue Gesetz sieht die Gründung von gemeinnützigen Vereinen vor, deren erwachsene Mitglieder – deren Zahl auf fünfhundert Personen begrenzt ist – unter der Aufsicht staatlicher Behörden solche Pflanzen für den Eigenverbrauch anbauen können.
Das „Cannabis Social Club“, weil sie selbst taufen, eine geregelte Tätigkeit haben: Sie dürfen ihre Mitglieder nur mit einer Dosis von 25 Gramm pro Tag versorgen, maximal 50 Gramm pro Monat. Für Jugendliche im Alter von 18 bis 21 Jahren wird es leicht reduziert: 30 Gramm pro Monat. Diese Clubs werden von öffentlichen Behörden kontrolliert.
Der Konsum von Marihuana muss außerhalb dieser Clubs stattfinden und ist im Umkreis von 200 Metern um Clubs, Schulen, Spielplätze, Sportplätze und Jugendverbände verboten.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach plant außerdem, eine große Aufklärungskampagne zu starten, die sich an die junge Generation richtet und auf die Gefahren von Marihuana für das Gehirn aufmerksam macht. „sehr gefährlich, wenn es noch wächst“. „Für junge Leute [en dessous de 18 ans]Der Verzehr bleibt auch für junge Erwachsene verboten [jusqu’à 21 ans]es ist begrenzt »erinnerte er sich in einer Pressemitteilung.



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