A Deutsch In diesem Jahr wurden zehnmal so viele Waffenexporte genehmigt Israel im Vergleich zu den im letzten Jahr genehmigten. Das sind die Daten, die das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch (11.08.) veröffentlicht hat.
Seit dem 2. November 2023 haben die deutschen Behörden deutschen Herstellern erlaubt, Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von rund 303 Millionen Euro (1,6 Milliarden R$) an Israel zu verkaufen.
Zum Vergleich: Im Jahr 2022 belaufen sich diese Exportgenehmigungen auf rund 32 Millionen Euro (167 Millionen R$). Mit anderen Worten, fast zehnmal weniger als der in diesem Jahr genehmigte Betrag.
In den zehn Monaten des Jahres 2023 wurden insgesamt 218 einzelne Exportgenehmigungen erteilt. Fast 85 % davon oder 185 Genehmigungen wurden allein im vergangenen Monat verabschiedet – nach Angriffen der Gruppe Hamas gegen Israel am 7. Oktober, was einen Konflikt Blutungen mit israelischen Truppen.
„Seit dem Hamas-Terroranschlag auf Israel hat die Bundesregierung aufgrund der aktuellen Situation Anträge auf Export von Militärausrüstung nach Israel priorisiert und genehmigt“, sagte das Wirtschaftsministerium nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur DPA.
In Deutschland ist es das Wirtschaftsministerium, das in Absprache mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) Waffenexporte von einem Land in ein anderes genehmigt. In sensiblen Fällen wird auch der deutsche Sicherheitsrat eingebunden.
Exportierte Waren
Nach Angaben der Regierung machen Kriegswaffen wie Raketen oder Artilleriegranaten nur etwa 6 % des gesamten Exportvolumens aus, mit einem Gesamtwert von fast 19 Millionen Euro.
Andere Verteidigungsgüter – darunter gepanzerte Fahrzeuge, Militärlastwagen, Sicherheitsglas und andere Produkte – machten mit einem Wert von knapp 284 Millionen Euro den Großteil der Exporte aus.
Im Vergleich dazu machten Kriegswaffen im vergangenen Jahr weniger als 2 % des Gesamtvolumens der Exportgenehmigungen nach Israel aus.
Aus politischen Gründen verweigerte die Bundesregierung die Herausgabe von Vertriebsdetails oder spezifischen Informationen zu Exportprodukten, so dass die beteiligten deutschen Unternehmen nicht identifiziert werden konnten.
Verteidigungskooperation
Deutschland und Israel pflegen langjährige Beziehungen im Verteidigungsbereich. Berlin hat in der Vergangenheit sogar Waffenlieferungen nach Tel Aviv mit öffentlichen Mitteln subventioniert.
Im März dieses Jahres hat der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholzund Premierminister von Israel, Benjamin Netanjahuversprach bei Netanjahus Besuch in Berlin, die Verteidigungszusammenarbeit weiter zu vertiefen.
Deutschland etwa erklärte sich bereit, Drohnen und das Luftverteidigungssystem Arrow 3 von Israel zu kaufen. Berlin verkauft auch U-Boote an Tel Aviv.
Deutsche Staats- und Regierungschefs argumentieren seit langem, dass das Land verpflichtet sei, den Staat Israel zu unterstützen, um der Verfolgung und dem Völkermord an 6 Millionen Juden durch Nazi-Deutschland entgegenzuwirken.
Die Sicherheit Israels wurde kürzlich von Berlin als Teil von beschrieben Staatsräson Land, das heißt, es ist wichtig für die Existenz des deutschen Staates.
Nach dem Hamas-Angriff am 7. Oktober versprach Scholz, dass Deutschland jede von Israel verlangte militärische Hilfe leisten werde.
Bei den Angriffen islamischer Fundamentalistengruppen wurden in israelischen Städten mehr als 1.400 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten, und Dutzende Menschen wurden als Geiseln genommen. Als Vergeltung bombardierte Israel den Gazastreifen, den die Hamas seit 2007 regiert, in unerbittlichen Angriffen, bei denen nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza mehr als 10.000 Palästinenser ums Leben kamen, darunter mehr als 4.000 Kinder und Jugendliche.
ek/bl (Reuters, DPA)



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