Ford Motor Co. wird die Produktion in seinem deutschen Werk aufgrund von Halbleiterknappheit, dem jüngsten Anzeichen einer schwerwiegenden weltweiten Chipknappheit, für mehrere Wochen einstellen.
Der Autohersteller wird die Produktion in seinem Kölner Werk zweimal stoppen, vom 3. Mai bis 18. Juni und dann vom 30. Juni bis zur Rückkehr der Arbeiter aus den Sommerferien Mitte August. Auch die Produktion im Werk Saarlouis wird nach Angaben des Unternehmens für den größten Teil dieses Monats und bis Juni eingestellt.
„Wir werden die verlorene Produktion nach besten Kräften ersetzen“, sagte ein Ford-Sprecher per E-Mail. „Wir arbeiten daran, die Situation schnellstmöglich zu beheben.“
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Die Nachricht von den Kürzungen in Deutschland kam, nachdem Ford letzte Woche sagte, dass eine Halbleiterknappheit die Produktion im zweiten Quartal halbieren würde, und sich damit einer Liste von Autoherstellern anschloss, die einen neuen Streik signalisierten. In den letzten Wochen der Jaguar Land Rover Automotive Plc, Volvo Group und Mitsubishi Motors Corp. und BMW AG hat sich der Liste der inaktiven Autohersteller angeschlossen.
Das Kölner Ford-Werk montiert das Fiesta-Modell und produziert bei normalem Betrieb etwa 1.000 Autos pro Tag. Das Werk in Saarlouis fertigt Focus-Modelle und produziert zudem rund 1.000 Autos pro Tag. Das Kölner Werk produziert auch Maschinen.
Laut dem Beratungsunternehmen AlixPartners könnte ein Chip-Mangel die Autohersteller in diesem Jahr 61 Milliarden US-Dollar Umsatz kosten. Die deutsche Zeitung Bild hatte zuvor über die Entscheidung zur Schließung berichtet.



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