Frankfurt (Deutschland), 25. Januar (EFECOM).- Berichten zufolge ist das Geschäftsvertrauen in Deutschland im Januar zum zweiten Mal in Folge gesunken, wobei die Erwartungen für die kommenden Monate pessimistisch sind, da die Wirtschaft des Landes in der Rezession steckt. Das berichtete das Wirtschaftsforschungsinstitut (Ifo) am Donnerstag.
Der Gesamtindex des Geschäftsklimas in Deutschland fiel im Januar auf 85,2 Punkte, verglichen mit 86,2 im Dezember, als der Index nach zwei aufeinanderfolgenden Anstiegen wieder auf seinen Abwärtstrend zurückkehrte.
Laut Ifo hat sich die Stimmung der deutschen Unternehmen zu Jahresbeginn verschlechtert und sie schätzen ihre aktuelle Lage schlechter ein.
Nach Sektoren wuchs das Geschäftsvertrauen im verarbeitenden Gewerbe, da die Unternehmen der Ansicht waren, dass sie mit ihrem aktuellen Geschäft „zufriedener“ seien, während ihr Optimismus für die kommenden Monate zunahm, obwohl ihre Erwartungen pessimistisch blieben.
Die Zahl der Bestellungen für diesen Bereich ist weiterhin rückläufig, allerdings langsamer als Ende 2023.
Im Dienstleistungssektor sei das Geschäftsvertrauen „rasant gestiegen“, da die Unternehmen ihre aktuelle Lage als „schlechter“ einschätzten und mit den bestehenden Aufträgen unzufrieden seien. Daher seien auch ihre Erwartungen „etwas pessimistischer“.
Das Handelsvertrauen der Unternehmen fiel aufgrund der geringen Zufriedenheit der Unternehmen mit ihrer aktuellen Geschäftslage auf den niedrigsten Stand seit Oktober 2022, während sich die Erwartungen für den Groß- und Einzelhandel verschlechterten.
Im Baugewerbe schließlich sinken das Vertrauen der Unternehmen und ihre Zukunftserwartungen weiter. EFECOM
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