Deutschland wird 2023 in eine wirtschaftliche Rezession eintreten, wenn sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 Prozent sinken wird, so die Prognose der Regierung, die diesen Mittwoch (10.12.2022) von Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert vorgelegt wurde Habeck. Die neue Prognose ist eine deutliche Abwärtsrevision der Wachstumsprognose von 2,5 Prozent für das Frühjahr und entspricht den Prognosen eines führenden Wirtschaftsforschungsinstituts.
Die Prognosekorrektur war größtenteils auf die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und insbesondere auf die Unterbrechung der russischen Gasversorgung zurückzuführen. Die beiden Phänomene haben nach Schätzungen der Regierung zu einem starken Anstieg der Energiepreise geführt und die Industrieproduktion verlangsamt.
Auch die hohen Inflationsraten von 8,0 Prozent in diesem Jahr und laut Prognosen von 7,0 Prozent im jahr 2024 bremsen den Konsum. Habeck wies in einer neuen offiziellen Prognosepräsentation darauf hin, dass die Inflation 2023 ohne Schritte zur Stabilisierung der Gaspreise noch höher sein wird.
„Es sind schwierige Zeiten und die Hochrechnungen für den Herbst bestätigen dies. Wir erleben eine Energiekrise, die immer mehr zu einer Wirtschafts- und Gesellschaftskrise wird“, räumte Habeck ein.
„Der Auslöser dieser Krise ist Putins Aggression gegen die Ukraine. Die Antwort kann nur entschieden sein. Die Europäische Union (EU) und internationale Partner haben mit klaren Sanktionen reagiert, und das bleibt eine angemessene und unverzichtbare Antwort“, fügte er hinzu.
In diesem Sinne fügte Habeck hinzu, dass es eines von Putins Zielen sei, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland und Europa zu destabilisieren und alles Notwendige getan werden müsse, um ihn zu scheitern. Andererseits betonte Habeck, Deutschland sei auf dem Weg, sich aus der Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu befreien, eine Situation, die es in den vergangenen Jahren erreicht habe.
Aus diesem Grund, erinnert sich Habeck, habe die Regierung einen Schutzschirm von 200.000 Millionen Euro aufgelegt, der bis 2024 wirken müsse. Habeck, Mitglied der Grünen in der Koalitionsregierung von Sozialdemokrat Olaf Scholz, warnte vor dem derzeitigen Ausnahmezustand konnte nicht verschwendet werden. sieht die Notwendigkeit, weiter in das Erreichen der Klimaneutralität zu investieren.
HEY (EFE, AFP)



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