A gefilmt in Hamburg, warf erneut die Frage des Waffenbesitzes in Deutschland auf. Der Besitz von Waffen wird im Land durch das Waffengesetz von 2002 geregelt, das einer europäischen Richtlinie entspricht, die EU-Standards für den Besitz von Waffen durch Zivilisten festlegt.
Welche Führerscheinarten gibt es in Deutschland?
Laut Gesetz ist ein Waffenbesitzausweis erforderlich (Waffenbesitzkarte) Schusswaffen zu besitzen oder zu erwerben sowie einen Waffenschein (Waffenschein), wenn Sie auch eine Waffe tragen oder benutzen möchten. Das bedeutet, dass beispielsweise Sammler nur die Karten benötigen. Jäger ihrerseits benötigen ebenfalls keinen Waffenschein, sofern sie im Besitz eines Jagdscheins sind (Jagdschein) und verwenden Sie Ihre Waffe nur für die Jagd.
Wenn Sie nur eine Besitzkarte haben, können Sie die Waffe „nehmen“, anstatt sie zu tragen. Dies bedeutet, dass es nicht aufgeladen werden kann und beim öffentlichen Transport in einem geschlossenen Behälter aufbewahrt werden muss. Das deutsche Recht legt nicht fest, ob Lizenzinhaber ihre Waffen in der Öffentlichkeit verstecken oder senken müssen oder nicht.
Lizenz zum Tragen von Waffen (Waffenschein) wird nur in Ausnahmefällen gewährt: grundsätzlich dann, wenn der Antragsteller nachweisen kann, dass er oder sie einer größeren Gefahr ausgesetzt ist als die Allgemeinheit und das Tragen einer Waffe seine Sicherheit erhöht. Das deutsche Recht regelt nicht, ob Waffen in der Öffentlichkeit versteckt oder getragen werden müssen.
Es gibt auch ein Kleinwaffenzertifikat (Kleiner Waffenschein), leichter zu bekommen und notwendig, wenn man Leuchtpistolen, Luftgewehre, Schrotflinten oder irgendetwas anderes, das Reizstoffe verschießt, mit sich führen möchte. Die Anmeldegebühr zusammen mit der erforderlichen Versicherung kann bis zu 540 US-Dollar betragen.
Welche Waffenarten sind in Deutschland legal?
Das deutsche Recht unterscheidet zwischen Kriegswaffen und anderen Waffen. Für Ersteres gelten weitere Sondergesetze.
In Deutschland ist der Besitz und die Verwendung von Kriegswaffen jeglicher Art illegal. Dazu gehören automatische Gewehre und Maschinenpistolen (mit Ausnahme von Antiquitäten aus dem Zweiten Weltkrieg oder früher) oder Läufe oder Hosen für solche Waffen. Auch Pump-Action-Gewehre sind durch das Waffengesetz verboten. Einige (aber nicht alle) halbautomatische Waffen werden als Kriegswaffen definiert.
Wer darf in Deutschland Waffen besitzen?
Wer in Deutschland eine Fahrerlaubnis beantragen möchte, muss:
- mindestens 18 Jahre alt,
- über die nötige „Zuverlässigkeit“ und „persönliches Gespür“ verfügen,
- die erforderlichen „Spezialkenntnisse“ nachweisen,
- bezeichnet „Bedürfnis“ und
- Sie verfügen über eine Sachhaftpflicht- und Personenschadenversicherung in Höhe von mindestens 1,1 Millionen US-Dollar.
Wie stellen Anwälte ihre „Zuverlässigkeit“ und „persönliche Eignung“ unter Beweis?
Die örtlichen Behörden sind für die Bearbeitung der Anträge und die Überprüfung der Zuverlässigkeit, Eignung und Bedürfnisse der Antragsteller verantwortlich.
Je nachdem, wo Sie wohnen, kann die zuständige Behörde eine Strafverfolgungsbehörde sein (Ordnungsamt) oder die Polizei.
Unter anderem besagt das Gesetz, dass ein Bewerber unzuverlässig oder ungeeignet ist, wenn:
- Wurde in den letzten 10 Jahren wegen einer Straftat verurteilt.
- Ihre Umstände ließen die Menschen glauben, dass sie Waffen rücksichtslos einsetzen könnten.
- Sie sind Mitglied einer verbotenen oder für verfassungswidrig erklärten Organisation geworden.
- Sie waren in den letzten fünf Jahren an Aktivitäten beteiligt oder unterstützten sie, die als Bedrohung für deutsche Interessen angesehen wurden.
- Wenn sie in den letzten fünf Jahren mehr als einmal in polizeilichem Untersuchungsgewahrsam waren.
- Wenn sie alkohol- oder drogenabhängig oder psychisch krank sind.
Bewerber, die unter 25 Jahre alt sind, müssen außerdem ein vom Gesundheitsamt oder einem Psychologen ausgestelltes Zeugnis über die „geistige Fitness“ vorlegen.
Wie können Bewerber nachweisen, dass sie über „spezielle Kenntnisse“ verfügen?
Wer einen Waffenschein beantragen möchte, muss eine Prüfung bestehen oder eine spezielle Ausbildung absolviert haben. Es gibt staatliche Prüfungen, die technische und rechtliche Aspekte von Schusswaffen, den sicheren Umgang und die Schießfähigkeiten abdecken.
Spezifische Kenntnisse können auch durch andere Prüfungen nachgewiesen werden, sofern diese den gleichen Bereich abdecken: Dazu zählen Prüfungen für den Jagdschein oder für eine hauptberufliche Tätigkeit im Waffenhandel für drei Jahre.
Als „Sonderkenntnisse“ wird auch die Absolvierung bestimmter Waffenlehrgänge mit Abschlussprüfung anerkannt. Darüber hinaus können offizielle Schützenvereine eigene Tests durchführen.
Wie geben Bewerber ihren „Bedarf“ an?
Das Gesetz sieht vor, dass Antragsteller einen Bedarf an Waffen nachweisen müssen. Dabei kann es sich um ein „wirtschaftliches oder persönliches Interesse handeln, das besondere Anerkennung verdient, insbesondere bei Jägern, Schützen, Waffen- oder Munitionssammlern, Waffen- oder Munitionsspezialisten, Waffenherstellern oder -verkäufern, Sicherheitsunternehmen oder gefährdeten Personen“.
Personen, die nachweisen, dass sie als Opfer einer Straftat einer besonderen Bedrohung ausgesetzt sind, können ebenfalls als „erforderlich“ erklärt werden, Schusswaffen zu besitzen. In der Praxis kann die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein auch ein Hinweis auf das „Bedürfnis“ sein, eine Waffe zu besitzen.
Eine Version dieses Artikels, die erstmals im Jahr 2020 veröffentlicht wurde. Darin heißt es, dass Jäger in Deutschland einen Waffenschein mit sich führen müssen. Was sie aber brauchten, war ein Jagdschein, die Angaben wurden inzwischen korrigiert.
(ms/ers/rml)



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