Warum die deutschen Zwillinge Hand in Hand zum Marathon kamen, sorgte in der Welt des Sports für Kontroversen

Bildunterschrift,

Die Zwillinge belegten im Rennen die Plätze 81 und 82

Die deutschen Zwillinge Lisa und Anna Hahner überquerten die Ziellinie des Frauenmarathons bei den Olympischen Spielen in Rio 21 Minuten nach der Goldsiegerin, der Kenianerin Jemima Sumgong.

Die fast identischen Athleten erregten am Sonntag die Aufmerksamkeit der Fotografen, als sie das Rennen Hand in Hand beendeten. Sie liegen auf den Plätzen 81 und 82.

Doch dass sie gemeinsam ins Ziel kamen und das Rennen mit 15 Minuten Rückstand auf ihre Besten beendeten, sorgte in Deutschland für Kontroversen.

„Es fühlte sich an, als würden sie das Rennen zum Spaß und nicht als olympischen Wettkampf absolvieren“, sagte der Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Thomas Kurschilgen.

Ricarda Lange

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