Der Prinz wurde um sechs Uhr morgens geweckt und in seiner Frankfurter Residenz festgehalten, wo er erfolgreich Immobiliengeschäfte abwickelte. Seine Familie mit vielen Zweigen verleugnete ihn. In einer Stellungnahme des Familienverbandes Haus Reuss betonte er, was in Betracht gezogen werden könne Sündenbock-Clan er sei ein „verbitterter alter Mann“, der „auf Verschwörungstheorien beruhende Fehlmeinungen“ verteidige.
21.000 reichsburger
Prinz Heinrich XIII. von Reuss gilt als einer der Anführer der Bewegung reichsburger. Es behält die Gültigkeit des verfassungsmäßigen Reiches des Reiches, des Zweiten Reiches, nicht des Dritten Reiches Adolf Hitlers bei. Sie behaupten, die Bundesrepublik sei nicht souverän und werde immer noch von den Mächten dominiert, die den Zweiten Weltkrieg gewonnen haben. Sie beklagten, dass die Welt von jüdischen Großkapitalisten unter der Erde manipuliert werde, und behaupteten unter anderem, dass der Erste Weltkrieg grundsätzlich den geschäftlichen und kommerziellen Interessen Amerikas diene.
Etwa 21.000 Deutsche wurden berücksichtigt reichsburger, nach Angaben des internen Nachrichtendienstes des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Viele sind gegen Justiz, Bundesministerium für Finanzen und Verwaltung. Einige erklärten ihre eigenständige Residenz und stellten gefundene königliche und staatliche Urkunden aus, wenn sie sich nicht mit allem Pomp und Prunk zum König ihres Landes krönten oder ihre Fahrzeuge mit den für ihr neues Land passenden Nummernschildern registrieren ließen. Aber was die Sicherheitskräfte am meisten beunruhigt, ist, dass viele legal bewaffnet sind.
Die Operation zur Auflösung der Extremistengruppe wurde ausgelöst, nachdem die Ermittler erfuhren, dass der Aristokrat und sein Verschwörerkreis beabsichtigten, eine „Schattenarmee“ zur Umsetzung ihres Plans aufzubauen, und dass sie eine verdeckte Kampagne gestartet hatten, um Anhänger unter deutschen Mitgliedern zu rekrutieren. Streitkräfte und Strafverfolgung. Als Chef des bewaffneten Flügels der Organisation und Kandidat für das Amt des Verteidigungsministers hat die Bundesanwaltschaft ermittelt Rüdiger von Pescatore69 Jahre alt, Kommandant eines Fallschirmjäger-Sonderbataillons der 90er Jahre, Vorgänger des heutigen KSK.
In jenen Jahren nutzte er seinen Rang als Oberstleutnant, um der Armee und der Polizei der untergegangenen Deutschen Demokratischen Republik Waffen zu entreißen. Später verschwanden 165 Gewehre und Pistolen, gefunden wurden nur 11. Pescatore wurde zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt und sah seine Militärkarriere zu Ende.
Auch Schattensoldaten gehören dazu Peter Worner, Ein 54-jähriger Ex-Fallschirmjäger, der unter Pescatore diente und bis jetzt ein extremer Überlebenstrainer war. Eine Art deutscher Rambo, der sich in einer Neonazi-Umgebung bewegt. Aber auch ein aktives Mitglied des KSK, ein 58-jähriger Unteroffizier mit mehreren Einsätzen in Afghanistan, wurde festgenommen.



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