Trump warnt Deutschland vor Energieabhängigkeit im Jahr 2018. Deutsche lachen

DASEs ist bekannt, dass die Intervention des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump von der internationalen Gemeinschaft nicht gut aufgenommen wird, geschweige denn von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN). Im Jahr 2018 erfreuten sich die anwesenden Diplomaten an der Rede des Präsidenten, aber vier Jahre später erinnert sich Twitter an die Intervention bei russischem Erdgas und die seltsamen Vorhersagen von Trump.

In seiner Rede vor dem Podium der Generalversammlung beschwerte sich der ehemalige US-Chef über Deutschland und die Gaspipeline Nord Stream 2, die gebaut wurde, um russische Erdgaslieferungen über die Ostsee direkt mit deutschem Territorium zu verbinden.

„Deutschland wird sehr abhängig von russischer Energie, wenn es nicht bald seinen Kurs ändert. In der westlichen Hemisphäre setzen wir uns dafür ein, unsere Unabhängigkeit vor einer Invasion durch expansionistische ausländische Mächte zu schützen“, sagte der ehemalige Präsident.

Auf Twitter kursiert erneut das Video der Intervention, das zeigt, wie deutsche Diplomaten reagierten. Als Trump diese Energieabhängigkeit erwähnte, reagierte die deutsche Delegation mit Gelächter und Unglauben.

Trump lobte Polen auch für die Entwicklung der baltischen Pipeline und argumentierte, dass „die Abhängigkeit von einem einzigen ausländischen Lieferanten das Land anfällig für Erpressung und Einschüchterung machen kann“.

Die Rede vor den Vereinten Nationen wurde jedoch zu einer Ikone für die Zeit, als Trump damit prahlte, eine US-Regierung zu führen, die „mehr getan hat als jede andere Regierung in der Geschichte unseres Landes“.

Der Satz wurde mit viel Gelächter aus dem Publikum aufgenommen. Nach der Intervention versicherte Trump, die Versammlung lache „mit ihm“, nicht mit ihm.

Damals wurden Trumps Äußerungen mit einer gewissen Heuchelei interpretiert, weil sich der amerikanische Präsident im Juli 2018, zwei Monate vor der Intervention, in einer denkwürdigen Pressekonferenz in Helsinki auf die Seite Putins (und gegen seine eigenen Geheimdienste) stellte.

Es ist zu berücksichtigen, dass der Zertifizierungsprozess des Unternehmens Nord Stream 2 AG aufgrund des Kriegsausbruchs in der Ukraine ausgesetzt wurde, was die Inbetriebnahme der Gaspipeline verzögerte.

Die Beziehung zwischen Trump und Putin war während der gesamten Präsidentschaft des Millionärs ein ständiges Thema, da Russlands Einmischung in die Wahlen 2016 durch Desinformation in sozialen Netzwerken und in den Medien dazu beigetragen hat, Trump ins Weiße Haus zu wählen.

Während seiner Amtszeit betonte der damalige Präsident immer wieder die Möglichkeit eines besseren Miteinanders zwischen den USA und Russland und widerlegte damit Berichte und Warnungen von Experten, die vor einem Einfluss Russlands auf die US-Regierung warnen.

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Ricarda Lange

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