Tansania bestätigt Ausbruch des tödlichen Marburg-Virus

Die tansanischen Gesundheitsbehörden bestätigten an diesem Dienstag, dem 21., einen Ausbruch der Marburg-Virus-Krankheit, einer der tödlichsten der Welt. Insgesamt gab es bisher mindestens acht bestätigte Fälle in den nordwestlichen Städten und fünf Todesfälle in der afrikanischen Nation.

„Bisher sind fünf Tage nach der Meldung (das Auftreten eines seltenen Dengue-Fiebers im Nordosten Tansanias) acht Menschen infiziert, fünf von ihnen sind gestorben und drei werden noch behandelt“, sagte Tansanias Gesundheitsministerin Ummy. Mwalimu.

„Wir können diese Krankheit kontrollieren, damit sie sich nicht weiter aus dem infizierten Gebiet ausbreitet“, fügte Ummy hinzu und bat die Bewohner, ruhig zu bleiben. Im Labor bestätigte Fälle wurden in den Städten Bulinda und Butayaibega entdeckt, die beide im nordwestlichen Distrikt Bukoba liegen, an Uganda grenzen und nahe den Grenzen zu Ruanda und Burundi liegen.

Tumaini Nagu, ein Medizinspezialist der tansanischen Regierung, sagte der lokalen Presse, dass der Marburger Patient Fieber, Erbrechen, Blutungen in verschiedenen Körperteilen und Nierenversagen hatte. Er forderte die Tansanier auch auf, den Kontakt mit potenziellen Patienten und ihren Flüssigkeiten zu vermeiden und den Gesundheitsbehörden mögliche Fälle zu melden.

Marburg ist ein hoch ansteckendes virales hämorrhagisches Fieber in der gleichen Familie wie die bekanntere Ebola-Viruskrankheit. Derzeit gibt es einen weiteren aktiven Ausbruch in Äquatorialguinea, wo es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mindestens neun Fälle gibt, darunter eine bestätigte Diagnose, vier wahrscheinliche und vier Verdachtsfälle.

Zuvor wurde die Krankheit in Ghana (drei bestätigte Infektionen im Jahr 2022), Guinea (2021), Uganda (2017, 2014, 2012 und 2007), Angola (2004-2005), der Demokratischen Republik Kongo (DRK) (1998) festgestellt. . und 2000), Kenia (1990, 1987 und 1980) und Südafrika (1975)

Wie Ebola verursacht Marburg plötzliche Blutungen und kann innerhalb von Tagen zum Tod führen, mit einer Inkubationszeit von 2 bis 21 Tagen und einer Sterblichkeitsrate von bis zu 88 %.

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Die Krankheit, für die es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt, wurde 1967 in der deutschen Stadt Marburg – daher der Name – von Laboranten entdeckt, die sich bei der Untersuchung von aus Uganda mitgebrachten Affen infizierten.

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Artikel veröffentlicht am 23. März 2023 09:04

23. März 2023 9:04 Uhr

Ricarda Lange

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