Sportförderung in Deutschland: Kürzungen für 2024 ausgeschlossen

Am: 14. November 2023, 16.00 Uhr.

Große Kürzungen der Bundesmittel für das Olympiajahr 2024 muss der deutsche Sport nicht mehr befürchten, Sportausschussvorsitzender Frank Ullrich hat grünes Licht gegeben.

„Gemeinsam haben wir es geschafft, alle Kürzungen von rund 10 Prozent des Sportbudgets rückgängig zu machen“Das sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur (DPA). „Unsere Haushälterin hat für den Sport eine gute Lösung gefunden.“ In wesentlichen Bereichen verzeichneten wir sogar eine Steigerung der Fördermittel um 15,3 Millionen Euro.

„Die meisten der ursprünglich geplanten Kürzungen zur Förderung des Spitzensports konnten dank des parlamentarischen Verfahrens bisher vermieden werden.“bestätigte das für Sport zuständige Bundesinnenministerium.

Nach aktuellem Stand im Geschäftsjahr 2024 „im Rahmen der indirekten und direkten Sportförderung des Bundes“ Mehr als eine Milliarde Euro stehen bereits zur Verfügung. Rund 300 Millionen Euro sollen in den Spitzensport reinvestiert werden. „Wir können nicht über Kürzungen der Sportbudgets reden“sagte Ullrich.

Gerster, SPD-Politiker: Zweifel an den Lösungen der Agentur

Viel Smalltalk über nichts oder zu schnell glücklich? Schließlich steht der Sporthaushalt der Ampel-Koalition noch unter Änderungsvorbehalt und wird bei der Haushaltsausschuss-Anpassungssitzung am Donnerstag, 16. November 2023, in Berlin auf den Prüfstand gestellt.

Martin Gerster (SPD) äußerte Zweifel, ob alles, was der BMI vorschlägt und was der Deutsche Olympische Sportbund will, angenommen wird. Er stellte die Struktur des für die Förderung und Kontrolle des Spitzensports zuständigen Sportgremiums und den für dessen Entwicklung vorgesehenen 600.000-Euro-Fonds in Frage.

Dieses Gremium steht im Mittelpunkt der neuen Reformen des Spitzensports. Umstritten ist nicht die Finanzierung, sondern die Finanzierung „Stellung des Haushaltsgesetzgebers in der Institution“, erklärt Gerster. Angesichts der Bundesmittel von rund 300 Millionen Euro, über deren Verteilung die Sportgremien entscheiden müssen, hält er dies für notwendig. „Das große Problem sind die Sportgremien – und der DOSB hat andere Wünsche“sagte der Haushaltspolitiker.

DAS Bundesfinanzkontrolle gewarnt

Es bleibt abzuwarten, ob das Projekt der Agentur gestoppt, unter bestimmten Bedingungen genehmigt oder genehmigt wird. „Ich empfinde es nicht als Rückschlag, weil der Haushaltsausschuss keine Mittel für Sportverbände freigegeben hat.“sagte Ullrich. „Im Gegenteil: Ungelöste Fragen müssen zunächst besprochen werden. Dazu gehört vor allem die parlamentarische Beteiligung des Bundestages.“

Bundesrechnungshof in seinem Bericht „Einige Aspekte der Reform der Spitzensportfinanzierung“ Am 26. Oktober haben wir sogar gewarnt: „Vor der Gründung einer Sportorganisation als öffentliche Stiftung muss das BMI nachweisen, dass diese Organisationsform im Vergleich zu anderen Lösungen profitabel ist.“

„Spitzensportförderung Grundlegende Komponenten“

Die Wunschliste des DOSB für Spender ist recht lang, die meisten davon werden durch einige Haushaltsanpassungen erreicht, einiges ist noch offen. Die von Ullrich gelobte Aufstockung der Sportförderung um 15,3 Millionen sei unter anderem auf Mittel zurückzuführen, die für 2022 oder 2023 bewilligt worden seien, aber nicht genutzt wurden und auf das nächste Jahr übertragen werden könnten.

Sportler mit Behinderung, Leistungssportpersonal, der Deutsche Athletenverband und Spitzensportler profitieren von einer stärkeren individuellen Förderung.

Erst nach heftigen Protesten wird das Sportforschungsinstitut für Sportgeräte (FES) und angewandte Trainingswissenschaft (IAT) nicht nur wie bisher, sondern zusätzlich mit 5,4 Millionen Euro gefördert. „Die Förderung des Spitzensports ist ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung des Leistungssports in Deutschland, damit deutsche Sportler auch in Zukunft im internationalen Sport zur Weltspitze gehören.“IMC sagte. „Natürlich zählt jeder ausgegebene Euro. »

Über den Sporthaushalt entscheidet der Bundestag

Es ist unklar, ob weitere DOSB-Anträge bei der Anpassungssitzung noch genehmigt werden: finanzielle Unterstützung für Schritte bis zu den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris und die Prüfung einer möglichen Olympiakandidatur. „Ich denke, dass trotz der angespannten Haushaltslage Investitionen getätigt werden müssen. Gerade im Hinblick auf Olympia und Paralympics und eine mögliche Olympiakandidatur ist ein klares Bekenntnis erforderlich.“fragte Ullrich.

Die endgültige Entscheidung über den Sporthaushalt fällt im Bundestag: Der Haushalt soll voraussichtlich am 1. Dezember beschlossen werden.

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Lora Kaiser

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