Deutsche Behörden haben im vergangenen Jahr mindestens 262 Fälle von mutmaßlichem Rechtsextremismus bei den Streitkräften identifiziert, berichteten lokale Medien am Dienstag, den 3. Mai.
Das Bundesverteidigungsministerium hat die Zahlen laut der Zeitung Die Welt auf Anfrage der linken Oppositionspartei im Bundestag veröffentlicht.
Zu den von den Behörden untersuchten Vorfällen gehörten mehrere Soldaten, die Nazis grüßten, Naziparolen benutzten, rechtsextreme Musik hörten und sich rassistisch verhielten, insbesondere gegenüber Soldaten mit Migrationshintergrund.
Siehe auch: Deutsche Polizei nimmt rechtsextremen Teilnehmer des Plans zur Entführung des Bundesgesundheitsministers fest
Dem Bericht zufolge wurden im vergangenen Jahr etwa 75 Soldaten wegen Vorfällen von Rassismus, Extremismus und Antisemitismus von der Armee suspendiert.
Deutsche Behörden werden seit langem wegen schlechter Aufsicht innerhalb des Militärs, einer angeblichen Kultur der Toleranz gegenüber Rechtsextremisten und Herunterspielen von Rassismus und Diskriminierung kritisiert.
Die jüngsten Bemühungen der Bundeswehr, die Flut von Rechtsextremisten in ihren Reihen einzudämmen, fielen mit einem Anstieg der Fälle von Rechtsterrorismus im Land in den letzten Jahren zusammen, der durch Propaganda extremistischer politischer Parteien und Gruppen angeheizt wurde.
Die Website der Anadolu Agency enthält nur einen Teil der Nachrichten, die den Abonnenten des AA News Broadcast System (HAS) angeboten werden, und ist in zusammengefasster Form.



„Would-be music lover. Writer. Enthusiastic beer connoisseur. Award-winning reader. Social Media Scientist. Hipster friendly food expert.
