Sami Khedira wählte den besten Rivalen, dem er gegenüberstand. „Schade, dass sie den Goldenen Ball nie bekommen haben“

Sami Khedira repräsentierte in der Vergangenheit unter anderem die Farben von Real Madrid. Der deutsche Mittelfeldspieler erzählte in einem Interview mit „ESPN“ von Jose Mourinhos Trainingsmethoden und erwähnte die Rivalität mit dem FC Barcelona.

Seine Fußballschuhe hängte der 34-Jährige nach dem Ende der vergangenen Saison an den Nagel. Davor spielte er viele Jahre bei Europas führenden Klubs – darunter Real Madrid und Juventus.

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Als er in die spanische Hauptstadt kam, hatte er die Gelegenheit, mit Jose Mourinho zusammenzuarbeiten. Zugegebenermaßen bewahrte der Portugiese schnell sein Selbstvertrauen auf eine Weise, die Khedira nicht erwartet hatte.

Als ich gerade zum Team kam, saß ich zwei Reihen hinter Mourinho im Bus. Ich habe eine Nachricht von ihm bekommen, dass ich das Match wieder von vorne beginnen werde. Ich war überrascht und sah mich nach ihm um und er sah mich und zwinkerte mir zu. Er hat mir viel Vertrauen geschenkt – erinnert sich an Khedira.

Der deutsche Spieler hat die Möglichkeit, es mit dem FC Barcelona aufzunehmen, wenn Pep Guadiola noch im Amt ist. Er verhehlte nicht, dass es für ihn ein einmaliges Erlebnis war und die beiden Kontrahenten einen besonderen Eindruck auf ihn machten.

Auch als Madridista kann ich sagen, dass der FC Barcelona 2010 wahrscheinlich die beste Mannschaft ist, die ich je gesehen habe. Schade, dass Xavi und Iniesta nie den Goldenen Ball gewonnen haben. Sie sind die besten Spieler, mit denen ich je gearbeitet habe – Sie sagt.

Khedira hat in fünf Jahren insgesamt 161 Spiele für Real bestritten. Mit diesem Klub gewann er die Champions League und gewann die Klub-Weltmeisterschaft. Er gewann auch alle möglichen Mannschaftstrophäen in Spanien – Meisterschaft, Pokal und Superpokal.

Ricarda Maier

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