Noch keine einzige deutsche Rakete hat die Ukraine erreicht – Nachrichten aus Polen und der Welt – Stefczyk.info

Deutschland wollte von Anfang an keine Waffen in die Ukraine schicken. Wie die FAZ berichtet, ist noch keine der versprochenen Strela-Flugabwehrraketen bei den Jägern angekommen.

Schon vor Ausbruch des Krieges schickten Polen, die baltischen Staaten, die Vereinigten Staaten und andere Länder Waffen in die Ukraine, um ihnen zu helfen, sich gegen die erwartete russische Invasion zu verteidigen. Die Deutschen wollten das nicht und erklärten, sie seien Pazifisten und könnten den Gedanken nicht ertragen, dass ihre Waffen wie in den 1940er Jahren Russen töten würden. Sie blockierten auch Waffenlieferungen in die Ukraine, die sie zuvor an andere Länder übergeben hatten – zum Beispiel die sowjetischen D-30-Haubitzen, die an Estland übergeben wurden.

Zunächst entschied Deutschland, nur einige tausend Helme zu schicken, die nach Kriegsausbruch in der Ukraine ankamen. Dies löste eine Welle von Kritik und Spott aus, so dass sie sich schließlich verpflichteten, den Panzerfaust-3-Panzerabwehr-Granatwerfer sowie den amerikanischen Stinger-Handabwehr-Flugabwehrwerfer zu spenden. Sie sagten auch zu, 2.700 russische Strela-Trägerraketen zu spenden.

Auch dieses Versprechen löste einen Skandal aus. Der Spiegel enthüllte, dass es sich um einen Werfer handelte, der von den Streitkräften der DDR eingesetzt wurde. Die Bundeswehr hat es 2014 abgezogen, dann wurde es in einem Lager aufbewahrt und es gab niemanden, der sich darum kümmerte. Die Kisten, in denen sie aufbewahrt wurden, waren so verrottet, dass Soldaten beim Betreten der Lager persönliche Schutzausrüstung tragen mussten, und laut einem Journalisten zugegangenen internen Bundeswehrbericht weitgehend unbrauchbar.

Als dies Anfang März bekannt wurde, versprach Deutschland, die Raketen vor der Auslieferung noch einmal zu prüfen. Offenbar zieht sich der Prozess in die Länge, denn laut FAZ hat noch keine einzige Trägerrakete die Ukraine erreicht.

Quelle: Stefczyk.info basierend auf virtuellem Polnisch Autor: WM

Foto. PAP/DNSNS

Lora Kaiser

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