Sie setzen alles auf den Halbdiktator Saied, der ihnen einen Zentimeter seiner Nase überlassen hat. Dann sind sie gegen die Europäische Union vorgegangen (aber nicht gegen Ungarn und Polen) und jetzt fordern sie sogar eine Intervention der UN, als ob wir uns im Krieg befänden. Die Realität ist, dass sie es nicht können.
Erhöhte Ankünfte in Lampedusa. Die Ankunft von Migranten in Lampedusa geht weiter, während die Präfektur Agrigent die Bewegungen koordiniert: Derzeit befinden sich rund 2.500 Gäste im Hotspot.
Neugeborenen-Tragödie Die Leiche des Neugeborenen wurde am Pier von Favarolo von einem Patrouillenboot der Capitaneria gelandet, das eine Gruppe von Migranten in den Gewässern der Insel rettete. Das Baby wurde während der Überfahrt im Kahn geboren und starb kurz darauf. Unmittelbar nach dem Anlegen wurde der Leichnam des Kindes in einen weißen Sarg gelegt und zum Friedhof im Stadtteil Imbriacola gebracht. Anwohner protestieren gegen geplante Zeltstadt.
Reaktivierung der Akzeptanz durch Deutschland Mittlerweile hat Deutschland die Aufnahme von Migranten aus Lampedusa reaktiviert.
Details zur Landung Ungefähr vierzig Migranten reisten mit dem „Zug“, der von einem Patrouillenboot der Hafenbehörde gerettet wurde, darunter die Mutter des Kindes, das während der Überfahrt Wehen bekam und ein Kind zur Welt brachte, unterstützt von mehreren Mitreisenden. Das neugeborene Baby hätte direkt nach der Geburt sterben können, ohne dass ihm geholfen werden konnte, doch die Untersuchung der Tragödie ist noch im Gange. Insgesamt sind seit Mitternacht 121 Migranten in Lampedusa gelandet. Zu den drei Booten, die von Sfax und Zwara abfuhren, gesellte sich das Patrouillenboot der Guardia di Finanza. Die Gruppen, darunter insgesamt 14 Frauen, kamen Berichten zufolge aus Ägypten, Syrien, Sudan, Guinea, Kamerun und der Elfenbeinküste. Am Freitag gab es insgesamt 15 Landungen auf der Insel, bei denen insgesamt 527 Menschen ankamen.
Protest in Lampedusa Ungefähr hundert Bürger von Lampedusa, an der Spitze der stellvertretende Bürgermeister Attilio Lucia (Lega), blockierten die Via Vittorio Emanuele an der Kreuzung Via Ariosto. Der Verkehr zum Rathaus wurde gestoppt, mehrere Autos standen Schlange und gaben Autogramme. Die Proteste explodierten, als sich unter den Inselbewohnern die Nachricht verbreitete, dass auf dem ehemaligen Militärstützpunkt Loran eine Zeltstadt gebaut werden würde.
Kontinuität der Begrüßung aus Deutschland Unterdessen hat die Bundesregierung angesichts der großen Zahl ankommender Migranten in Lampedusa beschlossen, im Rahmen des kürzlich unterbrochenen Solidaritätsmechanismus weiterhin freiwillig Migranten aus Italien aufzunehmen. Dies schrieb die deutsche Agentur Dpa und berichtete über Fernsehaussagen der Bundesinnenministerin Nancy Faeser. Das freiwillige Aufnahmeverfahren sei ausgesetzt worden, „weil Italien keine Bereitschaft gezeigt habe, Menschen über das Dublin-Verfahren wieder aufzunehmen“, fügte er aber schnell hinzu: „Jetzt ist natürlich klar, dass wir auch unseren Solidaritätspflichten nachkommen.“



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