Der technologische Fortschritt steht nicht still und dieses Mal steht Europa vor einem großen Sprung im Hochbau. Ein Konsortium von Ingenieurbüros hat sich zusammengeschlossen, um das größte 3D-gedruckte Gebäude des Kontinents zu bauen, in dem ein Rechenzentrum untergebracht sein wird. Diese innovative Konstruktion verspricht nicht nur beeindruckende Abmessungen, sondern auch eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Zementen.
Kontinuierliche Konstruktion mit 3D-Druck
Die 3D-Drucktechnologie ist nicht mehr nur ein Laborexperiment, das zur Realität werden soll. In diesem Fall geht es um den Bau eines 3D-gedruckten Gebäudes in Heidelberg, Deutschland. Das namenlose Projekt zeichnet sich noch immer durch sein wellenförmiges Außendesign aus und wird eine Höhe von fast neun Metern erreichen. Mit einer Länge von 54 m und einer Breite von 11 m wird es das größte mit dieser Technologie errichtete Gebäude in Europa sein.
Nachhaltiges und umweltfreundliches Bauen steht bei diesem Projekt im Vordergrund. Die verwendete 3D-Drucktechnologie stammt von COBOD, einem Unternehmen, das bis 2021 in Antwerpen am Bau des weltweit größten 3D-Druckers beteiligt ist. Bei diesem Bauprozess wird mit einem Drucker eine zementartige Mischung durch eine Düse gegossen, um eine Beschichtung zu erzeugen, die die Außenseite des Gebäudes bildet. Der Formgebungsprozess wird voraussichtlich etwa 140 Stunden dauern. Danach werden die Bauherren die restlichen Arbeiten abschließen, beispielsweise den Einbau von Türen, Dächern und Verkabelungen.
Deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen
Eines der herausragenden Merkmale dieses Projekts ist seine geringe Umweltbelastung. Es wird erwartet, dass der Hochbau nur 55 Prozent der Kohlenstoffemissionen verursacht, die normalerweise mit Bauwerken einhergehen, die mit herkömmlichem Portlandzement gebaut werden. Dies ebnet den Weg zu einem nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Gebäudebau. Darüber hinaus wurde das Gebäude so konzipiert, dass es recycelt werden kann, obwohl keine spezifischen Details zum Recyclingprozess angegeben werden.
Ein Meilenstein in Sachen umweltfreundliches Bauen und Technologie
Nach ihrer Fertigstellung werden diese 3D-gedruckten Gebäude eine Cloud-Computing-Infrastruktur beherbergen, ein Technologiesektor, der ebenfalls von Tag zu Tag nachhaltiger wird. Der geplante Gebäudeentwurf zeigt, wie die schnell voranschreitende 3D-Drucktechnologie ästhetische Designs ermöglichen kann, anstatt einfach geschichtete Materialien zu extrudieren. Zusätzlich zu den Vorteilen schneller Bauzeiten und der Möglichkeit, größere Strukturen zu bauen, setzt sich die Technologie allmählich durch und steuert auf die Masseneinführung zu.
Eine weitere Neuerung: Innenanstrich, u. a Roboter Malerei von DAW Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn, bekannt unter den Marken CAPAROL und Alpina Weiß.
Dieses ikonische Gebäude wurde von entworfen Mense-Korte ingenieure+architekten und SSV Architekten. PERI 3D übernimmt den konstruktiven 3D-Druck als Technologieanbieter mit Know-how in 3D-Druckverfahren und einem umfassenden Leistungsportfolio.
Weitere Fotos und weitere Informationen finden Sie unter kraus-heidelberg.de



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