Mindestens sechs Menschen seien bei zwei Messerangriffen auf eine Grundschule und Universität in verschiedenen deutschen Städten verletzt worden, teilten die Behörden des Landes am Freitag mit, die zwei Verdächtige festnahmen.
Einer der Angriffe ereignete sich an einer Grundschule in der süddeutschen Stadt Esslingen bei Stuttgart und hinterließ zwei Schwerverletzte, ein siebenjähriges Kind und eine 61-jährige Frau.
Der Verdächtige, ein 24-jähriger Niederländer, floh vom Tatort, obwohl er später in Stuttgart festgenommen wurde, 15 Kilometer von Esslingen entfernt, teilten deutsche Behörden am Freitagabend mit, zitiert von der Nachrichtenagentur Europa Press.
Zu diesem Zeitpunkt sind das Motiv für das Verbrechen oder Einzelheiten der Beziehung des Verdächtigen zum Opfer unbekannt.
Die Verletzten werden medizinisch versorgt und sind laut der Deutschen Presse-Agentur (DPA) nicht in Lebensgefahr.
Beim zweiten Angriff auf die Hochschule Hamm-Lippstadt in der westdeutschen Stadt Hamm wurde der Angreifer von der Polizei festgenommen, nachdem er von mehreren Studenten angehalten worden war.
Vier Personen, drei Männer und eine Frau, befinden sich in ernstem Zustand, letztere wurde notoperiert.
Die Behörden gaben an, es gebe Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Angreifer an einer psychischen Erkrankung leide und an diesem Samstag von einem Spezialisten untersucht werde, teilte die DPA ebenfalls mit.



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