Medienberichten zufolge kann der neue deutsche Panzer „Puma“ nicht in Dienst gestellt werden

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2022 – 13:41 Uhr veröffentlicht

Berlin, 18.12. (EFE).- Die modernen „Puma“-Panzer der Bundeswehr seien wegen verschiedener technischer Probleme nicht einsatzbereit, betonte die Wochenzeitung „Der Spiegel“ unter Berufung auf interne Informationen der Militärführung.

Keines der 18 getesteten gepanzerten Fahrzeuge hat kürzlich die Tests bestanden, denen sie unterzogen wurden, aufgrund von Problemen, die von elektrotechnischen Systemen bis zu ihrer Verkabelung oder ihren Betriebsbedingungen reichten.

Als Quelle nennt „Der Spiegel“ den Bericht des Kommandeurs der 10. Panzerdivision, General Ruprecht von Butler, an den Verteidigungsstab.

Angesichts des Ausmaßes der aufgedeckten Probleme hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht für diesen Montag ein Treffen mit hochrangigen Militärkommandanten einberufen, um die Situation zu erörtern.

Lambrecht von der Sozialdemokratischen Partei (SPD) sah seine Führung der Verteidigungsfront als fragwürdig an, insbesondere als Folge der wiederholten Probleme und Verzögerungen bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine, die von Kiew heftig kritisiert wurden.

Bundeskanzler Olaf Scholz hat ihm wiederholt seine Unterstützung zugesagt und ihn in einem am Wochenende erschienenen Interview der „Süddeutschen Zeitung“ als „hervorragenden Minister“ bezeichnet.

„Puma“ ist ein Kampffahrzeug, das als sehr sicher und vielseitig gilt, seine Produktion begann 2009 und seine Mission ist es, den „Marder“ zu ersetzen, ein gepanzertes Fahrzeug, das Teil der von Deutschland der Ukraine zugesagten Militärhilfe war.

Das neue gepanzerte Fahrzeug soll ab April 2023 in die schnellen Eingreiftruppen der NATO integriert werden. EFE

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Rafael Schröder

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