Seit dem 23. November ist der Film auf Netflix verfügbar Die Schwimmer erzählt die außergewöhnliche Geschichte von Yusra und Sarah Mardini, zwei syrischen Schwestern, die vor dem Krieg ihres Landes flohen, indem sie über einen Teil des Mittelmeers schwammen.
Nach einer langen Reise durch Europa suchten die beiden Schwestern Zuflucht in Deutschland, wo sich Yusra, eine professionelle Schwimmerin, erfolgreich für die Olympischen Spiele in Rio 2016 qualifizierte und fünf Jahre später in Tokio in die Flüchtlings-Olympiamannschaft wechselte. Eine wahre GeschichteFür die Leinwand adaptiert von Sally El Hosaini.
Die Reise der Mardini-Brüder begann im Jahr 2015, als sie beschlossen, das vom Krieg zerrüttete Syrien zu verlassen und ihre Eltern und ihre jüngere Schwester widerwillig zurückzulassen. Um Europa zu erreichen, bestiegen sie zusammen mit etwa zwanzig anderen Passagieren ein kleines Schlauchboot. Das überladene Schiff sank jedoch mitten im Mittelmeer.
Mehrere Stunden lang schwammen Yusra und Sarah neben dem Boot, bis sie das Ufer erreichten, und retteten so andere Migranten, die bei ihnen waren. „Es war für uns, selbst als Schwimmer, wirklich gruselig. Es ist das Meer, kein Schwimmbad, wir wissen nicht, was wir tun sollen„, sagte Yusra damals aus.
Mit ihrer Schwester in Berlin angekommen, kehrte Yusra zum Schwimmtraining zurück und schaffte es, sich für die nächsten Olympischen Spiele zu qualifizieren: „Das Schwimmbad ist mein Zufluchtsort, auch in Deutschland„, erklärte der 24-jährige Schwimmer.“Ich habe dort so viele Menschen kennengelernt, die eine Art Familie geworden sind.„
Den beiden Brüdern gelang die Wiedervereinigung mit ihrer Familie, die heute in Deutschland lebt. Yusra hofft nun, dass dieser Netflix-Film ihre Situation hervorheben und anderen Flüchtlingen wie ihnen helfen kann.



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