Kriegspropaganda dominierte die Eröffnung der Berliner Filmfestspiele, darunter Sean Penns Superpower

Dies ist der erste Artikel über die Internationalen Filmfestspiele Berlin 2023, die vom 16. bis 26. Februar stattfinden.

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) wurden am vergangenen Donnerstag mit einer Flut von Militarismus und Kriegspropaganda eröffnet, einen Tag später folgte die Weltpremiere des Films SupermachtRegie führte Hollywoods führender Befürworter eines totalen Krieges gegen Russland, Schauspieler Sean Penn.

Im vergangenen Jahr dienten die Filmfestspiele von Cannes und Venedig dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als Plattform, um Kriegshysterie zu schüren und zu verstärkter militärischer Unterstützung gegen Russland aufzurufen. Im Anschluss stellten die Berliner Festivalverantwortlichen Carlo Chatrian und Mariëtte Rissenbeek auch einen Videolink zur Verfügung, der es dem ukrainischen Präsidenten ermöglichte, seine Propaganda am 16. Februar auszustrahlen.

Berlinale-Palast

Den Ton zur Eröffnung der Berlinale gab Kultusministerin Claudia Roth (Grüne) an, die bei der Eröffnungsfeier sagte, wer „in dunklen Zeiten Filme macht und zeigt, lehnt Unfreiheit ab. Roth prahlte zuvor mit dem politischen Charakter der diesjährigen Berlinale. „Berlinale-Politik“ bedeutet für Roth und seine Grünen, Identitätspolitik zu betreiben, gepaart mit der Unterordnung des Festivals unter die Kriegspolitik der Bundesregierung und der Nato im „Krieg gegen Russland“ (Außenministerin Annalena Baerbock).

Ebenfalls im Einklang mit Cannes und Venedig wurden russische Filmdelegierte, Unternehmen und Journalisten weitgehend vom Festival Berlin 2023 ausgeschlossen, das neun ukrainische Filme zeigte, von denen die meisten einseitige und chauvinistische Konflikte zeigten. Sogar die kleinen Abzeichen, die während des Festivals verteilt werden, sind mit den blauen und gelben Farben der ukrainischen Flagge verziert.

Lora Kaiser

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