Katar hat sich in Deutschland über die Börse einen Ruf und ein Einflussnetz aufgebaut. Mehrere führende deutsche Unternehmen haben katarische Finger.
Untersuchungen zu angeblich illegaler Lobbyarbeit Katars zur Beeinflussung politischer Entscheidungen in Straßburg haben ein mächtiges Einflussnetzwerk innerhalb der katarischen Regierung aufgedeckt. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, die griechische Sozialistin Eva Kaili, ist im sogenannten Qatargate gefangen.
Bedenken hinsichtlich der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2022 sind nichts Neues. Letzten Sommer, als das Turnier näher rückte und der Chor der Kritik lauter wurde, hat die Person, die am meisten für die Organisation des Wettbewerbs verantwortlich ist, Hassan Al Thawadi, Deutschland besuchen.
Emirates hat zuvor in ca 25 Milliarden Euro im Land, eine der größten Investitionen, die Katar je getätigt hat. Die Sorge um die Menschenrechte dämpft jedoch den guten Ruf, den sich die Golfnation im letzten Jahrzehnt aufgebaut hat.
Der Besuch von Al Thawadi war eine Gelegenheit, es zu versuchen Kritik entschärfen und mobilisierte einige der prominentesten deutschen Verstärkungen des Landes, heißt es auf der Website Politisch.
Al Thawadi war im Bayern-Stadion im Gespräch mit der Vereinsführung, ebenfalls in Begleitung Sigmar Gabriel, ehemaliger stellvertretender Bundeskanzler und Außenminister Deutschlands und Christoph Heusgen, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ehemaliger deutscher Botschafter bei den Vereinten Nationen.
„DAS Katar ist einer der wenigen stabilen Orte der Welt Es ist sehr zerbrechlich, dass wir an einem Ort leben, an dem noch Verhandlungen stattfinden können“, sagte Gabriel vor dem Treffen mit dem katarischen Gesandten. Heusgen stimmte zu und sagte, dass Katar zum Vorbild für andere Länder werden.
Katar wird wegen Vorwürfen, politische Gefälligkeiten in Brüssel mit Koffern voller Bargeld gekauft zu haben, intensiv untersucht. In Deutschland gem Politischder bevorzugte Einflussweg ist transparenter: Aktienmarkt.
Die Qatar Investment Authority hat in der Vergangenheit Positionen in einigen der größten deutschen Unternehmen abgesteckt. Ein Beispiel ist eine Beteiligung von 11 % an Volkswagen und 6 % hinein Deutsche Bank. Kürzlich kaufte Katar auch 5% davon Porsche – was das Emirat zu einem der größten Anteilseigner von Luxusautoherstellern macht.
Auch Katar gehört zu den größten Kunden Rüstungsindustrie aus Deutschland. Eines der wichtigsten Mittel der deutschen Einflussnahme in Katar ist laut derselben Quelle die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC).
Darüber hinaus ist Katar mit den Sanktionen gegen Russland infolge des Krieges in der Ukraine zu einem geworden wichtiger Energielieferant.
In Deutschland beinhaltet Katars wichtigster Kauf auch eine Beteiligung an dem maritimen Riesen Hapag-Lloyd und bei Energieversorgern RWE.
Obwohl es nicht die rentabelste Investition ist, ist die Art der erzielten Rendite eine andere. Anteil Katars an der deutschen Wirtschaft Helfen Sie den Nationen, sich in den Hallen der höchsten Macht anzufreunden Germanisch, schrieb die Politisch.
Einer Ihrer Verbündeten, um genau zu sein Sigmar Gabriel. Als Wirtschaftsminister zwischen 2013 und 2017 pflegte er die Beziehungen zu Katar. 2020 wechselte der ehemalige Machthaber auf Wunsch Katars in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank.
Die deutsche Arroganz gegenüber Katar ist „zum Ko…“! Wie vergesslich sind wir eigentlich? Der Homosexuellenkrieg 1994 in D strafbar. Meine Mutter brauchte noch die Erlaubnis des Ehemanns, um zu arbeiten. „Gastarbeiter“ haben wir beschissen behandelt und miserabel untergebracht.
– Sigmar Gabriel (@sigmargabriel) 29. Oktober 2022
Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte der ehemalige Minister sogar eine twittern worüber Kritik an „deutscher Arroganz gegenüber Katar“.
„Homosexualität war in Deutschland bis 1994 strafbar. Meine Mutter braucht immer noch die Arbeitserlaubnis ihres Mannes. Wir behandeln „Wanderarbeiter“ schlecht und sie werden miserabel untergebracht“, heißt es in der Veröffentlichung.
„Ich denke, er hatte Recht, als er die ‚Heiliger-als-du‘-Haltung kritisierte“, sagte Joschka Fischer, einer von Gabriels Vorgängern als Vizekanzler und Außenminister.
„Katar scheint Deutschland genau dort zu haben, wo sie es haben wollen“schließt den Bericht ab Politisch.



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