In Deutschland wurde der Trucker gefasst, der den Radfahrer angefahren und getötet hatte

Tod von Davide Rebellin: Wolfgang Rieke, ein 62-jähriger deutscher Lkw-Fahrer, wurde aufgrund eines europäischen Haftbefehls eines Richters für ein Ermittlungsverfahren in Vicenza festgenommen. Die Nachricht wurde von der Staatsanwaltschaft von Vicenza bekannt gegeben. Derzeit wird der Lkw-Fahrer in der Justizvollzugsanstalt Münster festgehalten.

Dem erlassenen Beschluss und den Mitteilungen der Staatsanwaltschaft zufolge sei der Tod von Davide Rebellin, einem ehemaligen Radsportmeister, ausschließlich auf Riekes Verhaltensweisen zurückzuführen.

Die Staatsanwaltschaft von Vicenza behauptet, dass der Fahrer des deutschen Lastwagens, nachdem er den ehemaligen Radsportweltmeister Davide Rebellin angefahren und getötet hatte, anhielt, aus einem Taxi stieg und auf das Opfer zuging. Danach setzte sich Rieke wieder auf den Fahrersitz und fuhr los, nur um von Zeugen fotografiert zu werden. Eine Untersuchung durch die Carabinieri, die nach der Identifizierung des nach Deutschland zurückgekehrten Lastwagens die deutsche Autorität delegierte, ergab, dass der Anhänger nicht mehr mit der Zugmaschine verbunden war. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass das Fahrzeug an der Aufprallstelle mit einem sauren Reiniger gewaschen worden war.

„Die Rechtmäßigkeit der Ermittlungstätigkeit der Carabinieri von Vicenza ist voll anerkannt und erfordert daher Gerechtigkeit in Deutschland“, heißt es in einer Erklärung. Das Militär identifizierte unter Anleitung der örtlichen Staatsanwaltschaft „tatsächlich sofort den Verdächtigen, um dann die mutmaßliche Verantwortung für das Überfahren des Opfers und die plötzliche Flucht zu rekonstruieren, nachdem er den dramatischen Zustand des Radfahrers bestätigt hatte“.

„Wir stehen der Familie Davide Rebellin und im Allgemeinen allen Menschen sehr nahe, die enorm unter dem Verlust geliebter Menschen gelitten haben und Opfer von Tötungsdelikten im Straßenverkehr geworden sind.“ Seit dem 30. November haben die Carabinieri unermüdlich daran gearbeitet, dieses Ergebnis zu erreichen, immer mit Unterstützung der Vicenza-Gemeinschaft, die uns gebeten hat, einen vollständigen Bericht über dieses tragische Verschwinden zu geben. Ihnen widmen wir es auch“, heißt es abschließend


Ricarda Maier

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