




Als er im Januar 2022 den Vorsitz der CDU übernahm, versprach Friedrich Merz, ihn zurückzugeben. „Kompass“ nach seiner historischen Niederlage bei den Parlamentswahlen vier Monate zuvor. Eineinhalb Jahre später der Mann, der sich gerne als Mann präsentiert „klare Idee“ hat die größten Schwierigkeiten, die Richtung in einer grundsätzlichen Frage zu bestimmen: dem Verhältnis der CDU zur rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Diese Zahl erreichte in Bezug auf die Wahlabsichten ein beispielloses Niveau: bundesweit 20–21 % und lag damit hinter der CDU (26–28 %), aber vor der Sozialdemokratischen Partei (SPD) von Bundeskanzler Olaf Scholz, die nur 18 % erreichte Letzte Umfrage.
Als Gast des ZDF schloss Herr Merz am Sonntag, 23. Juli, eine Zusammenarbeit der CDU mit der AfD auf Länder-, Landes- und Europaebene aus. Wenn jedoch eine rechte Partei einen Landkreis oder ein Rathaus gewinnt, wie es zu Beginn des Sommers erstmals in Thüringen und Sachsen-Anhalt geschah, „Wir müssen eindeutig einen Weg finden, im Stadtrat gemeinsam voranzukommen“er sagt.
Diese wenigen Worte sorgten in der CDU für Aufruhr. Bis spät in die Nacht von Sonntag auf Montag kritisierten einfache Aktivisten, Kommunalvorstände, aber auch prominente Beamte die Worte ihres Präsidenten heftig und erinnerten daran, dass ihre Partei eine Zusammenarbeit mit der AfD stets ausgeschlossen hatte, was allerdings auch ihre offizielle Linie im Kommunal war Insbesondere in der Ostregion des Landes kam es auf nationaler Ebene mehrfach zu Verstößen. „Die CDU will und wird niemals mit einer Partei zusammenarbeiten können, deren Gesellschaftsmodell auf Hass, Spaltung und Ausgrenzung basiert.“twitterte Berlins Bürgermeister Kai Wegner. „In Kommunalversammlungen oder im Bundestag bleiben rechte Gruppen rechte Gruppen. „Für die Christlich-Demokratische Partei werden rechte Gruppen immer der Feind sein“, antwortete die stellvertretende Bundestagspräsidentin Yvonne Magwas.
Fußruf
Angesichts dieser Rebellion, deren Ausmaß und Geschwindigkeit alle Beobachter überraschte, sagte Herr Merz kehrte sofort an die Front zurück. „Um es noch einmal klarzustellen, und ich sage nichts anderes: Die Entscheidung der CDU steht. Die CDU wird auch auf kommunaler Ebene nicht mit der AfD kooperieren“, versicherte er am Montagmorgen auf Twitter, bevor er es später am Tag gegenüber der DPA-Pressestelle erneut bekannt gab. Unterdessen wurde er auch von Markus Söder, dem Vorsitzenden der bayerischen CSU, dem Verbündeten der CDU in Bayern, abgelehnt: „Mit ihrem Wunsch, aus der Europäischen Union und der NATO auszutreten, stellt die AfD unser Wohlergehen und unsere Sicherheit in Frage. Deshalb heben wir uns deutlich ab. »
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