In Berlin werden Synagogen und jüdische Gemeindezentren mit Molotowcocktails angegriffen

Eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum in Berlin wurden an diesem Mittwoch mit Molotowcocktails angegriffen, doch nach Angaben der örtlichen Polizei wurden keine Opfer oder Sachschäden gemeldet.

Aus Sicherheitsgründen stationierte die Polizei Beamte in der Gegend, konnte die Angreifer jedoch nicht abfangen. Keine Gruppe ist für den Vorfall verantwortlichworauf die jüdische Gemeinde eine starke Antwort forderte.

„Wir gehen davon aus, dass die deutschen Sicherheitskräfte diesen Fall sehr ernst nehmen werden“, sagte die israelische Botschaft in Deutschland in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung und bewertete die aktuelle Lage als schlimm. „entscheidend für jede Demokratie“.

Die Botschaft betonte, dass sich der Vorfall ereignete, kurz nachdem in mehreren Stadtteilen Berlins Zusammenstöße zwischen der Polizei und pro-palästinensischen Demonstranten gemeldet worden waren.

Die Demonstration sorgte in Deutschland für Kontroversen

Am vergangenen Wochenende wurden Demonstrationen gefeiert „Massaker an den Israeliten“nach einem Überraschungsangriff der islamistischen Gruppe Hamas in Israel am 7. Oktober.

Die Demonstration löste in Deutschland Empörung aus veranlasste die Regierung, Demonstrationen mit antisemitischen Parolen und Aufstachelung zur Gewalt zu stoppen.

Letzte Woche war der Davidstern (ein jüdisches Symbol) auch auf mehrere Gebäude gemalt, in denen Juden leben.

„Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz“, sagte Bundeskanzler Olaf Sholz heute als Reaktion auf die Angriffe auf Synagogen und Gemeindezentren. Diese Angriffe seien „unmenschlich“ und „untragbar“, sagte er und fügte hinzu, dass die Polizei Ermittlungen zur Aufklärung eingeleitet habe Der Vorfall im Stadtteil Mitte.

Ricarda Lange

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