

Israels Botschafter in Berlin übte am Dienstag scharfe Kritik Mitglied der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für den Tanz auf dem Holocaust-Mahnmal des Landes.
Dieser verabscheuungswürdige Schritt wurde von einem rechten Politiker gemacht Holger Winterstein.
„Alle sahen ihn tanzen, weil er sich und seine Partei blamiert hatte.„, der Botschafter, Ron Prosor, twitterte.
In den sozialen Medien geteilte Bilder zeigen Winterstein mit ausgestreckten Armen auf einem Steinblock posieren Denkmal in Berlin zum Gedenken an die mehr als 6 Millionen Juden, die von den Nazis im Holocaust getötet wurden.



Das Bild wurde laut deutschen Medien nach einem von der Alternative für Deutschland am Samstag organisierten Protest aufgenommen.
In dem Facebook-Post, der das Foto hochgeladen hat, schrieb er: „Die Zeitgeist es ist nur ein kurzes Phänomen (…) Wir werden unsere Heimat wiederherstellen“. „Zeitgeist“ ist ein deutsches Wort für den Zeitgeist, eine modische intellektuelle Idee, die regelmäßig aktualisiert wird.
Winterstein ist die Regionalvertretung in Thüringen. Wie er gegenüber der lokalen Presse erklärte, räumte er ein, dass es sich um „offensichtliche Dummheit“ seinerseits handelte, wies die Aufregung aufgrund seiner Parteizugehörigkeit jedoch zurück, was implizierte, dass die Reaktion übertrieben war.
Die Behörden schließen rechtliche Schritte nicht aus, da das Strafgesetzbuch „erniedrigenden Unsinn“ an der Gedenkstätte als Störung der Totenruhe mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe sanktioniert.
Die unter ihrem deutschen Akronym AfD bekannte Partei kündigte an, gegen Winterstein wegen seines „äußerst respektlosen Verhaltens“ vorzugehen. Es ist jedoch nicht die erste Kontroverse, die von Seiten der Partei zu diesem Thema aufgekommen ist.
Landesparteichef Björn Höcke bezeichnete das Holocaust-Mahnmal 2018 als „Denkmal der Schande“ und forderte eine „180-Grad-Wende“ Deutschlands in der Erinnerung an seine Vergangenheit. Das Parteigericht lehnte später den Antrag auf Ausstellung ab.
(Mit Informationen von AP)
WEITER LESEN:



„Would-be music lover. Writer. Enthusiastic beer connoisseur. Award-winning reader. Social Media Scientist. Hipster friendly food expert.

:quality(85)//cloudfront-us-east-1.images.arcpublishing.com/infobae/RYLBEPHMHFDDLJ2JWVVVWWM7UU.jpg)