Gerd Müller, deutsche Fußballlegende, ist gestorben

Gerd Müller, der Stürmerstar für Deutschland und den FC Bayern München in den 1960er und 1970er Jahren, ist am Sonntag im Alter von 75 Jahren gestorben.

Das Verschwinden des „Bomber“ („Bomber“) wurde vom bayerischen Club bekannt gegeben. „Heute ist ein trauriger und dunkler Tag für den FC Bayern und all seine Fans. Gerd Müller ist der größte Stürmer aller Zeiten – und ein toller Mensch, eine Persönlichkeit des Weltfußballs. Wir sind in tiefer Trauer mit seiner Frau Uschi und seiner Familie verbunden. Ohne Gerd Müller wäre der FC Bayern heute nicht der Verein, den wir alle lieben. Sein Name und sein Andenken werden für immer weiterleben“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, Herbert Hainer.

1964 in Bayern angekommen, gewann Müller mit den Bayern in fünfzehn Jahren vor allem vier deutsche Meisterschaften, vier deutsche Pokale und drei Champions League-Titel.

Bekannt für seine große Effizienz vor dem Tor, erzielte er 365 Tore in 427 Bundesligaspielen (ein Rekord) und 62 in 68 Länderspielen für die Mannschaft, mit der er 1974 die Weltmeisterschaft und 1972 den Europapokal gewann.

In jüngerer Zeit hält er mit 40 Toren (1971-1972) immer noch den Rekord für die Anzahl der in einer Saison erzielten Tore in der Deutschen Meisterschaft. Einen Rekord brach Robert Lewandowski, einer seiner Nachfolger beim FC Bayern, der in der Saison 2020/2021 41 Tore erzielte.

Lora Kaiser

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