Generaldirektion für Gesundheit empfiehlt Maßnahmen zum Umgang mit Schwebstaub – Saúde

Die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) empfahl den Bewohnern heute, aufgrund der Staubwolken, die über den Kontinent ziehen, längere Anstrengungen zu vermeiden und körperliche Aktivitäten im Freien einzuschränken.

Aufgrund der schlechten Luftqualität aufgrund von Luftmassen aus den Wüsten Nordafrikas, die große Mengen an schwebendem Staub transportieren, bittet die DGS die Bewohner in Empfehlungen, die auf ihrer Website veröffentlicht werden, die Exposition gegenüber Risikofaktoren wie Tabakrauch oder Kontakt zu vermeiden mit Reizstoffen.

Eingeatmete Partikel, die von Luftmassen getragen werden, wirken sich auf die menschliche Gesundheit aus, insbesondere auf die empfindlichsten Bevölkerungsgruppen, Kinder und ältere Menschen, die nach Möglichkeit mit geschlossenen Fenstern zu Hause bleiben sollten. Die Empfehlung gilt laut DGS zum Beispiel für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Herz-Kreislauf-Patienten.

Die schlechte Luftqualität wird voraussichtlich bis Donnerstag andauern. Die portugiesische Umweltbehörde (APA) hat heute vor der schlechten Luftqualitätssituation gewarnt. „Es kam zu einem Eindringen von Luftmassen aus den Wüsten Nordafrikas, was zu einer schlechten Luftqualitätssituation mit hohen Werten an eingeatmetem Feinstaub (PM10) führte“, sagte die APA.

Die heutige sichtbare Partikelkonzentration, die von Nord nach Süd verläuft, ist eine der intensivsten, laut Werten, die auf der APA-Luftqualitätsseite eingesehen werden können.

Francisco Ferreira, Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technologie an der Universidade Nova de Lisboa, sagte Lusa, dass der Kontinent eine Partikelkonzentration von selten erreichtem Wert erlebe.

Die Fakultät macht Vorhersagen und Quantifizierungen dieser Art von Naturereignissen.

Dabei werden stündlich Konzentrationen von mehreren hundert Mikrogramm Partikeln pro Kubikmeter (Luft) erreicht. Der Tagesgrenzwert liege bei 50 Mikrogramm und werde nur selten erreicht, erklärt Francisco Ferreira.

In Macedo de Cavaleiros (Santa Combinha) gab es laut APA-Website beispielsweise heute Nachmittag (16:00 Uhr) eine stündliche durchschnittliche Partikelkonzentration von 843 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Ricarda Lange

"Zertifizierter Analyst. Hipster-freundlicher Entdecker. Beeraholic. Extremer Web-Wegbereiter. Unruhestifter."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert