Von Christopher Thompson
Derzeit bin ich stolz und glücklich zu sehen, dass es weltweite Anstrengungen gibt, Frauen einen wichtigeren Platz auf der internationalen Bühne menschlichen Engagements zu geben. Im Gesundheitsbereich erinnern uns viele Warnungen daran, wie wichtig es ist, sich um Frauen zu kümmern und ihre besonderen Pflegebedürfnisse zu berücksichtigen.
Am 28. Mai begehen wir den Internationalen Aktionstag für die Gesundheit von Frauen, der mich dazu veranlasst hat, die Bedeutung der Rolle der Frauen hervorzuheben, nicht nur als Empfängerinnen von Innovationen im Gesundheitssektor, um für sich und ihre Familien zu sorgen, sondern auch als Schöpferinnen und Innovatorinnen in diesem spannenden Bereich.
Der Zugang von Frauen zu größeren Möglichkeiten in den Bereichen Innovation und Kreativität, wo das Potenzial enorm ist, stellt die Herausforderung dar, dass sie zunehmend vom System des geistigen Eigentums profitieren werden.
Beim Zugang zum System des geistigen Eigentums bestehen weiterhin geschlechtsspezifische Unterschiede
Daten der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) zeigen, dass sich die Kluft zwischen den Geschlechtern bei Innovationen zwar verringert, Männer jedoch immer noch die Mehrheit der Menschen stellen, die weltweit mit patentierten Erfindungen in Verbindung gebracht werden. Bis 2021 werden nur noch 17 % der Erfinder in internationalen Patentanmeldungen Frauen sein.
Unterdessen hat das mexikanische Institut für gewerbliches Eigentum in Mexiko berechnet, dass zwischen November 2020 und Januar 2021 von 42.295 Markenanmeldungen nur 34 % Frauen entsprachen. Und von den 477 registrierten Erfindungen und ihren jeweiligen Patentanmeldungen wurden nur 14 % ausschließlich von Frauen geschaffen.
Die Zahlen enthüllen eine krasse Realität: Frauen nutzen das System des geistigen Eigentums weniger als Männer. Die gute Nachricht ist, dass es Länder gibt, in denen sich der Anteil weiblicher Erfinder als Hoffnungsträger und Fortschritt erwiesen hat. Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums liegt Kuba mit 53 % weiblichen Erfindern an der Spitze der Liste. Verbunden mit den Philippinen (38 %), Portugal (34 %), Costa Rica und Peru (29 %), Rumänien (28 %), Malaysia (27 %) sowie Chile, Kasachstan, Spanien und Thailand (26 %).
In Ländern wie den USA, Deutschland oder Japan, die traditionell mit Innovation in Verbindung gebracht werden, sind Frauen hingegen stark unterrepräsentiert. In diesen Ländern beträgt der Anteil weiblicher Erfinder 16 %, 12 % bzw. 10 % und liegt damit unter dem Weltdurchschnitt.
Frauen machen fast die Hälfte der Weltbevölkerung aus und verfügen über vielfältige und innovative Perspektiven, um Lösungen in verschiedenen Bereichen bereitzustellen. Wir alle können dazu beitragen, ihre Rolle im System des geistigen Eigentums noch größer zu machen, denn dann wird die Gesellschaft von ihrer Innovation, Kreativität und ihrem Einfallsreichtum profitieren.
AMIF-Geschäftsführer



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