G7: Westliche Führer versammeln sich in Deutschland, um die Einheit gegen Russland aufrechtzuerhalten

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten treffen sich ab diesem Sonntag für zwei Tage in Deutschland zu einem Gipfeltreffen, um die Einheit des Westens gegen Russland zu demonstrieren.

G7-Mitglieder haben ab diesem Sonntag Termine für zwei Tage in Deutschland, in den bayerischen Alpen, im Kontext der geopolitischen Krise, mit dem von Russland geführten Krieg in der Ukraine.

Daher werden sich die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, der Vereinigten Staaten, Deutschlands, Kanadas, Japans, Großbritanniens und Italiens in Krün treffen, um ihre Einheit zu demonstrieren. „Durch die russische Aggression haben sieben Länder erkannt, dass sie einander brauchen“, sagt Stefan Mesiter, wissenschaftlicher Mitarbeiter der DGAP (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik), gegenüber AFP.

Die Position dieser Mächte gegenüber der Ukraine wird eindeutig im Mittelpunkt der Debatte stehen. Die Erhöhung der Waffenlieferungen und Möglichkeiten, militärischen Druck auf Russland auszuüben, werden diskutiert, während Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag per Videokonferenz vor sieben führenden Politikern sprechen wird.

Die entscheidende Einheit für Sanktionen gegen Russland

Dies wird auch eine Frage sein, und hier wird die Einigkeit der Teilnehmer entscheiden, über die zu bestätigenden Wirtschaftssanktionen und die Nachrichten, die gegen den Kreml zu nehmen sind. Ihre Kosten, insbesondere für Energie, sind für westliche Länder sehr hoch. Die G7-Mitglieder werden auch das Ziel haben, den Rest der Welt davon zu überzeugen, ihnen bei dieser Aktion gegen Russland zu folgen. Eine schwierige Aufgabe, insbesondere im Hinblick auf Entwicklungsländer.

Schließlich wird auch vom Wiederaufbau der Ukraine nach dem von Bundeskanzler Olaf Scholz geforderten „Marshallplan“ die Rede sein. Ein Projekt, das „Milliarden“ kosten und „mehrere Generationen“ umfassen werde.

Umweltfragen sind ebenfalls vorhanden

Der G7-Gipfel ist auch Teil eines langen Tunnels diplomatischer Treffen, die am Donnerstag im Europarat begannen, wo die Staats- und Regierungschefs der EU die Kandidaten der Ukraine (und Moldawiens) öffentlich unterstützten. Es endet am Dienstag in Madrid, wo die 30 NATO-Mitgliedstaaten zusammenkommen. Auch hier wird sich die Diskussion grundsätzlich um Russland drehen, wobei kurz- und langfristige Strategien zu finden sind, auch unter Einbeziehung der neuen Herausforderungen durch China.

Allerdings muss die G7 den Mitgliedstaaten auch erlauben, über andere Themen als den Krieg in der Ukraine zu diskutieren. Auch Klimafragen müssen angegangen werden. Internationale NGOs haben sich daher gemeldet und behauptet zu befürchten, dass die Mitgliedstaaten von der Freigabe fossiler Brennstoffe zurücktreten werden, um den Auswirkungen der Sanktionen gegen russisches Öl und Gas entgegenzuwirken.

Lora Kaiser

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