G1 – Der Co-Pilot befürchtete, aufgrund gesundheitlicher Probleme seine Fluglizenz zu verlieren, hieß es in der Zeitung

Nach Angaben der deutschen „Bild“ war dies der Hauptgrund, der zum Absturz des Fluges führte.
Andreas Lubitz lässt absichtlich ein Flugzeug in die französischen Alpen stürzen.

Das Aktenfoto zeigt Andreas Lubitz, Co-Pilot von Flug 4U9525, beim Airportrun in Hamburg (Deutschland) im September 2009 (Foto: Michael Mueller/AP)Das Aktenfoto zeigt Andreas Lubitz, Co-Pilot von Flug 4U9525, beim Airportrun in Hamburg (Deutschland) im September 2009 (Foto: Michael Mueller/AP)

Die deutschen Ermittlungen zur Luftkatastrophe in den französischen Alpen, bei der vor einer Woche 150 Menschen ums Leben kamen, gehen von der Hypothese aus, dass Co-Pilot Andreas Lubitz das Flugzeug aus Verzweiflung über die Möglichkeit, seinen Pilotenschein zu verlieren, in die Berge stürzte seine medizinischen Probleme. .

Die beliebte deutsche Zeitung „Bild“ veröffentlichte am Dienstag (31) die Aussage des Ermittlers in dem Fall, in der er zugab, dass die Ermittlungen ergeben hätten, dass dies der „Hauptgrund“ sei. Dies führte dazu, dass Lubitz einen Airbus 320 der deutschen Billigfluggesellschaft Germanwings, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, auf dem Flug zwischen Barcelona (Spanien) und Düsseldorf (Deutschland) absichtlich zum Absturz brachte.

„Unser Hauptgrund im Moment ist, dass Lubitz aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme wahrscheinlich Angst hatte, seinen Flugschein zu verlieren“, kommentierte der namentlich nicht genannte Ermittler.

Laut dieser Quelle ist es daher sinnvoll, dass der Co-Pilot die vom Unternehmen erhaltene ärztliche Beurlaubung verschwieg und einen anderen Arzt aufsuchte, um eine zweite Meinung einzuholen.

Verschiedenen Angaben zufolge muss Lubitz im kommenden Juni seine Flugerlaubnis erneuern.

„Bild“ berichtete außerdem, dass der Copilot von Flug 4U 9525, ein 27-jähriger Deutscher, zwischen Februar und März dieses Jahres „mindestens dreimal“ in der Düsseldorfer Universitätsklinik war.

Die Bundesanwaltschaft teilte gestern mit, der Co-Pilot habe sich wegen „suizidaler Tendenzen“ bereits vor Jahren und über einen längeren Zeitraum in psychotherapeutischer Behandlung befunden.

Hinzu kam der plötzliche Abbruch, den der junge Mann 2009 während seiner Ausbildung zum Piloten aufgrund einer Depression erlitt.

Darüber hinaus veröffentlichte „Bild“ am vergangenen Sonntag, dass Lubitz wegen einer möglichen Netzhautablösung in Behandlung sei.

Ricarda Lange

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