Francesco Friedrich krönt deutschen Goldrausch mit Vierer-Krone

Die Mannschaft von Francesco Friedrich hat bei den Olympischen Winterspielen mit dem Gewinn von Gold im Viererbob am Sonntag eine bemerkenswerte Darbietung deutscher Segelflugkunst gekrönt und damit ihre Position in den Reihen der besten Segelflieger aller Zeiten in diesem Jahr weiter ausgebaut.

Deutschland war schon immer stark im Bobsport. Aber er brachte seine Dominanz im National Sliding Center in Yanqing auf eine andere Ebene und gewann neun der zehn Goldmedaillen und 17 der 30, die der Sport zu bieten hat.

Der Dresdner Polizist, den sie „Eiskaiser“ nannten, trat im Olympiafinale hochmütig auf, schwarze und gelbe Blitze verwischten die Bahn des „Fliegenden Schneedrachen“ unter blauem Himmel.

Sein Team beendete nach vier Rennen mit einer Gesamtzeit von 3:54,30.

Das sind 0,37 Sekunden schneller als die Landsmann-Crew um Johannes Lochner, der wie schon am Dienstagabend auf dem Zweierpodium hinter Friedrich wieder Silber holte.

Deutschland war nah dran an einem historischen zweiten Bob-Medaillengewinn, aber für den Kanadier Justin Kripps und sein Team waren es 0,79 Sekunden Rückstand auf Friedrichs Tempo.

Nach drei guten Rennen war ihr viertes relativ schwach, der Vorsprung auf die Mannschaft von Christoph Hafer schrumpfte mit jeder Kurve auf der kurvigen Strecke.

Am Ende hatte Kanada nur 0,06 Sekunden Vorsprung, genug, um einen weiteren deutschen Flop zu verhindern.

Friedrich scherzte vor den Olympischen Spielen, dass er Mühe habe, zu Hause einen Platz für seinen Schlittenschatz zu finden – der Druck wird noch größer sein, nachdem er zwei und vier weitere Männer gewonnen hat, wie er es in Pyeongchang vor vier Jahren getan hat.

Es war ein großartiger Morgen für Großbritannien, denn die Mannschaft von Brad Hall verzeichnete mit dem sechsten Platz die besten Vier-Spieler-Auftritte des Landes seit 1998.

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Lora Kaiser

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