Fall Maddie: Deutsche Polizei bestätigt, dass am Arade-Staudamm Material gesammelt wurde – wird in den kommenden Tagen ausgewertet

Die deutschen Behörden räumten ein, dass es immer noch nicht möglich sei zu sagen, ob das gesammelte Material etwas mit dem Verschwinden von Madeleine McCann im Mai 2007 zu tun habe.

Die deutsche Polizei bestätigte am Donnerstag in einer Erklärung, dass bei dem Angriff Material gesammelt wurde Quest am Arade-Staudammim Zusammenhang mit dem Verschwinden von Madeleine McCann, und dies werde „in den kommenden Tagen und Wochen“ ausgewertet.

Nach Angaben der Behörden endete die Suchaktion am vergangenen Donnerstag „wie geplant“ nach drei Tagen. In der Erklärung heißt es außerdem, dass ein vorher festgelegter Bereich neben dem Damm gründlich nach möglichen Beweisen abgesucht worden sei. „Im Rahmen der Ermittlungen wurden mehrere Gegenstände beschlagnahmt. Sie werden in den kommenden Tagen und Wochen ausgewertet“, erklärte die deutsche Polizei und fügte hinzu, dass es derzeit nicht möglich sei, zu sagen, ob ein Zusammenhang zwischen den gesammelten Gegenständen und den Briten bestehe Verschwinden des Kindes.

Auch die deutschen Behörden dankten für die „sehr konstruktive“ Zusammenarbeit zwischen der portugiesischen und der britischen Polizei und versicherten, dass die Ermittlungen in Braunschweig gegen den 46-jährigen Tatverdächtigen „langfristig“ fortgeführt werden sollten.

Letzte Woche erklärte die Kriminalpolizei in einer Erklärung, dass die von den deutschen Behörden im Rahmen eines Ersuchens um internationale Zusammenarbeit geforderten Maßnahmen „eingehalten“ worden seien und zur Sammlung von Material geführt hätten, das einer Untersuchung unterzogen werde.

Der Einsatz am Arade-Staudamm wurde von der Kriminalpolizei unter Beteiligung von Ermittlern, Kriminalexperten und Sicherheitskräften koordiniert.

Auslöser der Durchsuchung waren Ermittlungen der deutschen Polizei, die die Beteiligung eines deutschen Staatsbürgers vermuteten. Christian Brucknerin seinem Heimatland wegen Vergewaltigung inhaftiert war, im Zusammenhang mit dem Verschwinden eines britischen Kindes in Praia da Luz in Lagos im Jahr 2007. Die polizeilichen Ermittlungen konzentrierten sich auf das Gebiet Barragem do Arade, das der deutsche Staatsangehörige während seines Aufenthalts in Portugal häufig aufsuchte.

Ricarda Lange

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