Europäische Aktienmärkte steigen nach deutschem IFO-Index und US-Situation | Neueste | WIRTSCHAFT

Mit Ausnahme von Mailand schlossen die wichtigsten europäischen Aktienmärkte am Mittwoch höher, nachdem sich der deutsche IFO-Geschäftsklimaindex für Oktober, US-Daten zu neuen Hausverkäufen und Baugenehmigungen sowie die Ergebnisse der Banco Santander verbessert hatten.

Mailand verlor 0,52 %; während London um 0,33 % zulegte; Paris 0,31 %; Madrid 0,1 %, Frankfurt 0,08 % und der Euro Stoxx 50 Index, der die wichtigsten börsennotierten Unternehmen Europas zusammenfasst, 0,2 %, laut von EFE konsultierten Marktdaten.

Die Aktienmärkte starteten negativ in die Sitzung und mit Ausnahme von Mailand, das im Laufe des Tages schwächelte, begannen die Märkte nach Mittag zu erstarken.

Nachdem die Wall Street ungleichmäßig eröffnet hatte, fiel der Index erneut, konnte sich jedoch kurz vor Schluss wieder erholen.

Die Anleger achteten ebenso auf den deutschen IFO-Geschäftsklimaindex für Oktober, der mit 86,9 Punkten über den Schätzungen der Experten lag, als auch auf seine beiden Komponenten, nämlich die aktuelle Lage und die Erwartungen.

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Diese Verbesserung des Geschäftsklimas ist ein Auftakt für die morgige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der über eine Zinserhöhung entschieden wird oder nicht.

Andererseits ist in den Vereinigten Staaten bekannt, dass die im Oktober veröffentlichten Daten zu Baugenehmigungen stärker zurückgegangen sind als erwartet und die Verkäufe neuer Häuser im September stärker als erwartet gestiegen sind.

Bekannt sind auch die Ergebnisse der Banco Santander für das dritte Quartal 2023, ein Zeitraum, in dem der Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26 % stieg.

Zum Börsenschluss in Europa stieg Brent-Öl, die Benchmark auf dem Alten Kontinent, um 0,31 % auf 88,34 Dollar pro Barrel, der Preis des Euro blieb im Vergleich zum Vortag nahezu unverändert und notierte bei 1,059 Dollar.

Unterdessen stieg der Preis für eine Feinunze Gold um 0,31 % und lag bei 1.977,14 $.

An den Schuldenmärkten schlossen zehnjährige deutsche Anleihen, die als die sichersten gelten, mit einer Rendite von 2,886 %, 6,3 Basispunkte höher als am Vortag.

Lora Kaiser

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