Erstaunliche kleine Hand aus Deutschland zum Europameister

Am Dienstag besiegte Deutschland Europameister Italien mit 5:2 im klassischen Duell der beiden vierfachen Weltmeister im Borussia-Park in Mönchengladbach, was dem vierten Spieltag der A3-Gruppe der Nations League entspricht.

Laut dem Statistikportal Opta hat Italien erstmals seit 1957 in einem Länderspiel (6:1 gegen Jugoslawien) fünf Gegentore kassiert. Diese Niederlage für die Azzurri ist keine große Überraschung. Er war Teil des Wiederaufbauprozesses eines von Roberto Mancini geführten Teams nach dem Trauma, das sie daran hinderte, sich für die Weltmeisterschaft in Katar zu qualifizieren.

Aber dieser prestigeträchtige Sieg ist ein frischer Wind für Teamkollege Hansi Flick und seine Schüler, die in den ersten drei Spielen des Wettbewerbs (1:1 gegen Italien, England und Ungarn) noch kein bestes Bild abgeben mussten. Mancini debütierte im Juni insgesamt zwölfmal, drei davon gegen Deutschland.

Doch die Mannschaft übernahm früh das Spiel (75 % Ballbesitz in der ersten Halbzeit) und ließ kaum eine Chance zu. Joshua Kimmich komplettierte diese Dominanz in der 10. Minute: Ohne Elfmeter im Strafraum vollendete der Bayern-Mittelfeldspieler eine Flanke von links von David Raum zum Führungstreffer. Ilkay Gündogan verdoppelte per Elfmeter kurz vor der Pause die Führung (45+3).

Italien trat nach der Pause mit einem anderen Gesicht auf, offensiver, aber Thomas Müller ließ die Italiener nach einem Abwehrfehler mit einer dritten Verpflichtung bezahlen (51.). Und Timo Werner verwandelte den Sieg in eine Strafe, indem er eine Mitte von Gnabry abschloss (68.). Eine Minute später wiederholte er zum 5:0 (69.). Als das Spiel entschieden war, zahlten sich die jungen Versprechungen von Wilfried Gnonto, 18 Jahre (78.) und Alessandro Bastoni (Kopfball nach Ecke, 93.) aus. An diesem Tag schlugen die Niederlande außerdem in Gruppe 4 Wales mit 3:2, und Polen verlor mit 0:1 gegen Belgien.

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Herrick Vogt

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