El Bierzo und Cabrera nehmen an lokalen europäischen Kooperationsprojekten teil

Vom 8. bis 15. September feierte Deutschland das von der Europäischen Kommission und der NGO „Culture Goes Europe“ gegründete Bolster-Projekt, das Vertreter verschiedener europäischer Länder aus dem Energiewendebereich zusammenbringt. Ziel ist es, die erfolgreichsten Fälle lokaler deutscher Zusammenarbeit zu untersuchen und die Methodik auf das Heimatland zu übertragen.

Die Provinz León wurde vom Komitee aufgrund ihrer großen Zahl an CO2-intensiven Industrien, die Besuche verschiedener öffentlicher Einrichtungen, Aktivisten, lokaler Kooperationen oder ländlicher Verbände ermöglichten, als eines der am stärksten betroffenen Gebiete ausgewählt. In diesem Bereich wurde die Bierzo-Cabreira-Vereinigung für ländliche Entwicklung zu denjenigen gewählt, die diese Region in Europa vertreten und aus erster Hand die modernsten Projekte im Bereich Umwelt und Gesellschaft studieren sollen, die in verschiedenen Regionen Deutschlands umgesetzt werden.

Von Erfurt bis Halle und über Berlin haben wochenlange intensive Schulungen innovative Ideen gezeigt, die in Rand- und Krisengebieten Deutschlands Hoffnung geben. Diese Orte zeichnen sich durch die Präsenz wichtiger Industrien (Bergbau, Fabriken, Baugewerbe…) aus, die plötzlich aufgegeben wurden, was aufgrund des Verlusts von Arbeitstagen für die Familien in der Gegend erhebliche Auswirkungen auf die Bevölkerung hatte. Mit der Aufgabe dieser Gebäude entstand eine Bewegung namens „Open Spaces“, in der Gemeinschaften bei der Restaurierung und Nutzung dieser Räume für verschiedene künstlerische und geschäftliche Aktivitäten zusammenarbeiteten.

Der Besuch von ADR Bierzo Cabreira in Deutschland und seine Teilnahme am Bolster-Projekt haben zu dem Verständnis beigetragen, dass sich die Herausforderungen in beiden Regionen nicht wesentlich von denen in anderen Teilen der Welt unterscheiden. „Die Untersuchung der Geschichte von Regionen mit ähnlichen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Situationen wie Bierzo und Cabrera hat uns geholfen zu verstehen, wo die Stärken unseres Landes liegen und welche Chancen wir nutzen müssen, um eine nachhaltigere und gerechtere Welt für alle aufzubauen.“ Die Zusammenarbeit zwischen Nachbarländern ist der Schlüssel zur Entwicklung neuer Projekte, die unseren Städten Leben einhauchen, ohne im Gegenzug ihre Landschaften und Territorien zu zerstören“, sagte die Gruppe.

Lora Kaiser

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