Ein deutsches Gericht bestätigte die Rechtmäßigkeit der Übernahme der Rosneft-Raffinerien im Land

BERLIN, 14. März (DPA/EP) –

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Entscheidung der Bundesregierung, die Raffinerien des staatlichen russischen Ölkonzerns Rosneft in Russland vollständig unter ihre Kontrolle zu bringen, rechtmäßig ist.

Als solches unterstützt es die Rechtmäßigkeit der im September 2022 vom Wirtschaftsministerium des Landes angenommenen Entscheidung, die die Ölversorgung auf deutschem Hoheitsgebiet inmitten der russischen Invasion in der Ukraine garantieren soll.

In diesem Zusammenhang begann Deutschland, die deutsche Tochtergesellschaft der russischen Rosneft sowie ihre drei Raffinerien im Land zu kontrollieren, und erklärte, dass die Produktion von raffiniertem Öl durch den russischen Besitz des Unternehmens bedroht sei. Zuvor hatte die Regierung eine ähnliche Maßnahme in Bezug auf die lokale Tochtergesellschaft von Gazprom eingeleitet.

Nach Angaben der Bundesregierung verfügt die deutsche Rosneft-Tochter über rund 12 Prozent der deutschen Ölverarbeitungskapazität und ist damit „einer der größten deutschen Ölverarbeitungsbetriebe“.

Die Kontrolle über Rosneft und seine drei Raffinerien in den Städten Vohburg und Karlsruhe wirke einer „drohenden Bedrohung“ der Energieversorgungssicherheit entgegen und schaffe eine „wichtige Grundlage“ für den Erhalt und künftigen Standort einer dieser Ölraffinerien, hieß es später nach einer Entscheidung.

Friederic Beck

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