E‘ morto Joachim Streich, aus „Gerd Müller della Germania Est“

Er erhielt den Spitznamen „Gerd Müller der DDR“. Und tatsächlich war der im Alter von 71 Jahren verstorbene Joachim Streich der größte Stürmer in der Geschichte der DDR. Einer seiner ehemaligen Vereine, Magdeburg, im Streich-Trikot, in dem er von 1975 bis 1985 spielte, meldete seinen Abgang, zuvor spielte er bei Hansa Rostock. Insgesamt erzielte er in der Oberliga 229 Tore in 378 Spielen, es gibt keinen wie ihn. Mit der Nationalmannschaft hat er stattdessen 55 Tore in 102 Spielen erzielt und holte olympische Bronze bei den Olympischen Spielen in München 1972. Er hat bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 1974 (bei der er ein fantastisches Tor für Australien erzielte und sich mit Argentinien wehrte) seinen Rivalen herausgefordert Gerd Müller im Hamburger Spiel, das die DDR bekanntermaßen mit einem Sparwasser-Tor gewann. Magdeburg feierte heute mit der Betonung, dass „Joachim Streich für immer in den Herzen der Mitglieder dieses Vereins und aller seiner Fans weiterleben wird“. Nach seiner Pensionierung war Magdeburg auch als Trainer tätig. Später trainierte er auch Eintracht Braunschweig und Zwickau.

Herrick Vogt

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