Ein Führer der rechtsextremen AfD in Deutschland wird vor Gericht stehen, weil er während einer Wahlkundgebung eine von einem Nazi-Slogan inspirierte Formel verwendet hat.
Björn Hocke, Anführer AfD in ThüringenRegion, in der die Partei bei den Wahlen 2024 an die Macht kommen will, wurde von einem deutschen Gericht angeklagt, nachdem ein Gericht in Halle die Anklage bestätigt hatte. Verwendung verfassungswidriger Symbole.
In Deutschland, wo die Verwendung von Nazi-Parolen oder das Zeigen von Symbolen des Dritten Reiches in der Öffentlichkeit gesetzlich strengstens verboten ist, wird das Verbrechen mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft.
Hocke, 51, wird vor Gericht gestellt, weil er bei einer Wahlkundgebung Ende Mai 2021 in Merseburg „Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für Deutschland“ erklärt hat.
„Alles für Deutschland“ war der Slogan der Angriffsabteilung (SA) der Nationalsozialistischen Partei Adolf Hitlers.
Die Landesvorsitzenden der AfD gehören zum radikalsten Flügel der Partei, der von den deutschen Geheimdiensten genau beobachtet wird.
Aufgrund der Verwendung des gleichen Slogans auf einem am Freitag entdeckten Wahlkampfplakat gab die Polizei im bayerischen Passau am Montag bekannt, dass sie Ermittlungen gegen einen anderen AfD-Führer eingeleitet habe, einen Kandidaten für die Kommunalwahlen im August. am selben Tag, dem 8. Oktober.
AfD und ihre Entwicklung
HALLO rechte Partei, der 2017 sein Amt im Deutschen Bundestag antrat, stieg in Meinungsumfragen auf und lag damit auf dem zweiten Platz, hinter der konservativen CDU, aber vor der Sozialdemokratischen Partei (SPD) von Bundeskanzler Olaf Scholz.
Noch höher waren ihre Wahlabsichten in den ostdeutschen Bundesländern, darunter Thüringen und wo im nächsten Jahr Landtagswahlen stattfinden.
In DeutschlandDer Vormarsch dieser rechten Kräfte ging einher mit Fragen nach der nationalen Schuld, die die Nachkriegszeit dominierten, mit der Verachtung nationalsozialistischer Symbole bzw durch die Tendenz, ihre Verbrechen zu relativieren.
Ende Juli ersetzten Unbekannte die dauerhaft am Bahnhof Neubrandenburg wehende Regenbogenfahne durch ein Banner mit einem Hakenkreuzkreuz, einem Symbol des NS-Regimes.



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