Die vergessene Geschichte, wie Venezuela jahrelang an eine wohlhabende deutsche Familie übergeben wurde, die davon besessen war, El Dorado zu finden

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Bartolomé Welser, El Viejo, Oberhaupt der mächtigen deutschen Bankiers- und Kaufmannsfamilie, die Venezuela fast zwei Jahrzehnte lang regierte.

Wenn Menschen über die Kolonialisierung Lateinamerikas durch europäische Mächte sprechen, denken sie normalerweise an Spanien und Portugal.

Aber auch das Heilige Römische Reich – wie Deutschland heute bis 1800 genannt wurde – spielte eine, wenn auch kurze und wenig bekannte Rolle in der Geschichte dieser Region.

18 Jahre lang, zwischen 1528 und 1546, regierte eine Familie deutscher Bankiers und Kaufleute die sogenannte Provinz Venezuela.ein Gebiet nördlich der heutigen karibischen Nation, das kürzlich von der spanischen Krone entdeckt wurde.

Es war ein wirtschaftliches Geschäft: Die betreffende Familie, die mächtigen Welser von Augsburg, hatte dem spanischen König Karl I., der auch Kaiser des Deutschen Römischen Reiches (unter dem Titel Karl V.) war, ein Vermögen geliehen.

Friederic Beck

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