Obwohl die extreme Rechte zur zweiten politischen Kraft in Deutschland und zur ersten im Osten des Landes geworden ist, betonte unser Korrespondent in Berlin, Sergio Correa, dass Parteien aus der politischen Mitte weiterhin die Mehrheit haben werden.
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Die Wahlen zum Europäischen Parlament am Sonntag bestätigten den Aufstieg der extremen Rechten in einem politischen Sturm, der zwar das Machtgleichgewicht in Brüssel nicht veränderte, in Frankreich jedoch Forderungen nach vorgezogenen Parlamentswahlen auslöste und in Deutschland große Fortschritte erzielte.
Im letztgenannten Land, der größten Volkswirtschaft der Europäischen Union, erzielte die von Olaf Scholz geführte Sozialdemokratische Partei das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte und fiel auf den dritten Platz zurück, hinter der extremen Rechten und der extremen Rechten.
Nach Prognosen des Europäischen Parlaments wird das konservative Bündnis CDU-CSU rund 30 % der Stimmen erreichen. Die rechtsextreme AfD liegt mit rund 16 % an zweiter Stelle, Scholz‘ SPD liegt mit 14 % an dritter Stelle.
„Die rechte Alternative für Deutschland (AfD) hat genau das bekommen, was die Umfragen vorhersagten, nämlich 16 %“, sagte unser Korrespondent in Berlin, Sergio Correa. „Die Zahlen sind angesichts der Korruptionsskandale, der Relativierung der Nazi-Verbrechen sowie der scheinbaren Scharen chinesischer Spione und russischer Freunde in die Partei überraschend“, fügte er hinzu.
Damit wurde die extreme Rechte zur zweiten politischen Kraft in Deutschland, einen Punkt vor den Sozialdemokraten. In Ostdeutschland hat sich die rechtsextreme AfD zur wichtigsten Partei entwickelt und verdeutlicht einmal mehr die großen Unterschiede, die zwischen den beiden ehemals geteilten Teilen Deutschlands bestehen bleiben.
Sergio Correa betonte jedoch: „Der Sieg der Christdemokraten, die 30 % der Stimmen erhielten, ist doppelt so groß wie der Sieg der rechtsextremen Parteien. Mit diesem Ergebnis haben die Parteien der extremen Rechten trotz der großen Fortschritte der extremen Rechten gewonnen.“ Die politische Mitte wird mit einer Mehrheit weitermachen.“
„Der größte Verlierer dieser Wahl war die Partei Los Verdes, die im Vergleich zur vorherigen Wahl fast die Hälfte der Stimmen erhielt“, stellte Correa außerdem fest.
Deutschland ist das Land mit der größten Zahl an Eurolegislator-Mitgliedern, nämlich 96 Personen, gefolgt von Frankreich (81), Italien (76) und Spanien (61).



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