Belgische und deutsche Behörden haben am Dienstag im Rahmen eines offenen Ermittlungsverfahrens wegen Korruption die Zentrale der Europäischen Volkspartei (EVP) in Brüssel durchsucht Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 im deutschen Bundesland Thüringen.
„Die Partei arbeitet in voller Transparenz mit den beteiligten Behörden zusammen und stellt alle relevanten Informationen und Unterlagen zur Verfügung. Da es sich um eine laufende gerichtliche Untersuchung handelt, wird die PPE keine weiteren Kommentare abgeben“, sagte die Europäische Volkspartei in einer Erklärung.
Ein Auftragnehmer, der für PPE für gearbeitet hat Wahlkampf für die Europawahl 2019 und einem seiner Subunternehmer in Deutschland, laut Parteiquellen.
Im Mittelpunkt der Operation stehen mögliche Korruptionsfälle bei Auftragsvergaben des derzeitigen CDU-Vorsitzenden in Thüringen, Mario Voigt, der 2019 vergeben wurde er leitete die digitale Kampagne des damaligen Chefs der europäischen PP-Liste und heute der Vorsitzende der Partei und ihrer Fraktionen in Eurochamber, Manfred Weber.
Voigt, der Aufträge für digitale Kampagnenaktionen an Thüringer Unternehmen vergeben hat Im vergangenen September verlor er seine parlamentarische Immunität nach Ermittlungen der deutschen Staatsanwaltschaft.
Allerdings ist noch nicht sicher, ob diese Aktion mit dem heute in Brüssel verhandelten Fall zusammenhängt, bei dem mehrere Computer beschlagnahmt wurden.
EVP-Quellen schließen dagegen aus, nichts mit dem Bestechungsschema im Europäischen Parlament zu tun angeblich mit Katar und Marokko in Verbindung stehen, kam im vergangenen Dezember ans Licht, und drei Abgeordnete und ehemalige Abgeordnete, allesamt Sozialdemokraten, bleiben im Gefängnis.



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