Die extreme Linke startete in Leipzig die Gewalt am „X-Day“, um gegen die Verurteilung einer jungen Frau zu protestieren, die Rechtsradikale angegriffen hatte

Noch vor Mitternacht, als der von der deutschen extremen Linken ausgerufene „Tag Die Polizei setzte Tränengas ein, um die Demonstration aufzulösen, es kam zu Zusammenstößen.

So reagierten die extremen Linken auf die fünf Jahre und drei Monate Haft, die das Oberlandesgericht Dresden gegen den Studenten verhängte Lina E.Der 28-Jährige wurde wegen Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung verurteilt, die einen vorsätzlichen Angriff auf Mitglieder einer rechten Gruppierung und ein anschließendes Verbot der ursprünglich für diesen Samstag geplanten Protestdemonstration in Leipzig organisiert hatte und deren Organisation vom Bundesnachrichtendienst empfohlen wurde damit verbundene Gewalttaten. Die extreme Linke reagierte mit der Forderung nach dem „Tag

Nach einer zunächst friedlichen Versammlung am Wiedebachplatz im Stadtteil Connewitz marschierte gestern Abend ein Mob von mehreren Hundert Vermummten auf ein patrouillierendes Polizeipaar durch die Stadt Leipzig zu Greife die Agenten mit Steinen und Feuerwerkskörpern an. Sie errichteten Barrikaden mit Mülltonnen und Bauabsperrungen, die sie in Brand steckten, und organisierten sich in Gruppen, die die zur Unterstützung ihrer Kameraden eingetroffenen Polizisten umzingelten.

„Wir sahen nicht, woher sie kamen, wir gingen ruhig mit dem Hund spazieren und plötzlich eroberte eine Menge vermummter Männer in Schwarz die Straße“, sagte Luzmila, eine Augenzeugin des Vorfalls, dem lokalen Radio, die Straßen seien zur Hölle geworden Wir konnten dort nicht raus, da mehrere Gruppen die Straße blockierten, um den Einsatz der Polizei zu verhindern. Nach Aussage der Ermittler wurden „auch Gegenstände von Dächern auf uns geworfen“. Aufrufe zu diesen Gewalttaten seien über soziale Netzwerke erfolgt, obwohl Demonstrationen verboten seien und „jetzt mehr denn je gegen den Faschismus gekämpft“ werde.

über Nacht umrühren

Die Polizei spricht von einer dreistelligen Zahl an Demonstranten, die sich in der Nacht zum Freitag in Leipzig versammelt hatten. Die meisten brennenden Barrikaden wurden im Morgengrauen mit Hilfe von Wasserwerfern gelöscht. Nach Angaben eines PolizeisprechersDie Verbrechen gehen weiter“ Gestern Abend. Dadurch erlitten mehrere Beamte leichte Verletzungen, einer von ihnen wird noch immer im Krankenhaus behandelt. Ein Journalist wurde ebenfalls von einer Gruppe unbekannter Personen angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

Gleich am Morgen berichtete er außerdem von drei ersten Festnahmen wegen schwerwiegender Störungen der öffentlichen Ordnung. „Es wurden Ermittlungen wegen Ordnungswidrigkeit, gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Polizisten, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet“, betonte die Leipziger Polizei, wohl wissend, dass der Kampf gerade erst begonnen hatte.

Die Polizei spricht von einer dreistelligen Zahl an Demonstranten, die sich in der Nacht zum Freitag in Leipzig versammelt hatten.

Heute ist mit den meisten Unruhen zu rechnen, vor allem wenn die Nacht hereinbricht. Die Polizei hat einen Großeinsatz geplant, bei dem Verstärkung aus anderen Teilen des Landes eintrifft. Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung von den Sozialdemokraten hat zugegeben, dass er „Sorgen um die Sicherheit einer gerechten Stadt“ habe. Seit Freitag um 18 Uhr gilt in Leipzig eine sogenannte „Kontrollzone“, die den größten Teil des Ostens, Südens und Westens der Stadt umfasst und in der die Polizei Personen anhalten und persönlich kontrollieren kann. Daten ohne besonderen Grund. Die Polizei hat angekündigt, dass auch der Verkehr auf der Straße und am Hauptbahnhof kontrolliert werden soll.

Nach Angaben der Polizei Leipzig wird es von Hunderten Spezialisten unterstützt, darunter Technologen aus zwölf Bundesländern und der Bundespolizei. Neben dem „X-Day“ findet an diesem Wochenende noch ein weiteres wichtiges Event in Leipzig statt. Es finden Stadtfeste statt, Sänger Herbert Grönemeyer gibt Konzerte vor Zehntausenden Zuschauern und die Fußballvereine Lok Leipzig und Chemnitzer FC spielen um den Sächsischen Pokal. Eine Absage des Spiels wurde erwogen, letztlich aber abgelehnt. Die Verursacherin der Situation, Lina E., ist inzwischen zum Haus ihrer Mutter zurückgekehrt. Trotz des Urteils geht das Gericht davon aus, dass seine Erkrankung ihn unter Hausarrest stellt und dass er nur zweimal pro Woche mit den entsprechenden Unterlagen auf der Polizeiwache erscheinen muss.

Rafael Schröder

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